BBC zur Kryokonservierung von Organen

BBC Future berichtet über den aktuellen Stand der Forschung zur Kryokonservierung von Organen. Erwähnt wird auch ein neu gegründetes Nonprofit, die Organ Preservation Alliance, eine wohltätige Organisation in den Singularity University Labs von NASA Research Park in Kalifornien, USA. Die Alliance plante einen Multi-Millionen Dollar Preis um einen Durchbruch im Bereich der Organ-Kryokonservierung zu fördern.

DGAB-Schwabentreffen

Am 1. März organisierte unser Ehrenvorsitzender Professor Dr. med. Klaus Sames ein Treffen für Kryoniker in Senden. Hier die Themen und sein Kurzbericht zu den Diskussionen:

Aktueller Stand und Verfahren in der Kryonik (gibt es neue Erfolge, Informationen oder Erkenntnisse, z.B. bei Vitrifikationslösungen/Kryoprotektiva – und zur Toxizität oder beim Verfahren der Perfusion bei suboptimalen Bedingungen, z.B. bei geschädigtem Gefäßsystem / Blutklumpen, etc.

+ Erwähnt wird die letzte internationale Kryobiologen Tagung bei der Fahy den Stand seiner Arbeiten darstellte

+ Klaus fasst den Artikel von Ashwin de Wolf aus unserem Kryonik Symposiumsband zusammen in welchem:

  • Die Schädigung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten „Erys“) bei unterschiedlichen Kühlungsprotokollen dargestellt wurde. Die roten Blutkörperchen überleben nur bei schrittweiser Erhöhung der Konzentration von VM1 Lösungen (DMSO, Äthylenglycol und Trägerlösung). DMSO alleine löst die Blutkörperchen auf.
  • Die Perfundierbarkeit wird durch langen Blutstillstand, Blutgerinnung, Verklumpung der roten Blutkörperchen, Ödem (Schwellung, Wassersucht), freie Radikale und Entzündungsstoffe bis zur völligen Verstopfung behindert. Heparin und Streptokinase wirken nicht mit Sicherheit günstig auf die Perfusion. Erhöhung des Drucks löst den Stau nicht eindeutig auf.
  • Einen wirklichen Einfluss auf die Durchströmung hat frühe Kühlung.
  • Die Durchströmung kann aber in der Kryonik durch Zusatz von Polymeren (PVP, Dextran) verbessert werden, obwohl diese die Viskosität (Zähflüssigkeit) erhöhen (günstig für die Vitrifizierung).
  • Washout verbessert die Durchströmung
  • Erfreulich ist, dass Störungen der Durchströmung die Großhirnrinde weniger beeinträchtigen als niedrigere Hirnteile.

Schlussfolgerung: frühe Perfusion oder Washout sind günstig. Heparin und Streptokinase sowie Erhöhung des Drucks verbessern entgegen früheren Ergebnissen hier die Perfusion nicht.

Eine neue Virtifikationslösung wurde von Ashwin bereits beschrieben ist aber noch nicht in Anwendung.

Kühlung durch magnetische Felder wird kurz angesprochen. Es gibt hier keine Klarheit und keinen Durchbruch.

Es folgt eine Erklärung über die Wirkung von Eisblockern.

Weiterhin wurde die Wirkung von VM1 vs. M22 besprochen.

Cracking wird durch Eisblocker günstig beeinflusst. 

Genehmigung einer Sektion für die Optimierung der Kryokonservierung durch den Vorstand der DGAB

Klaus Sames hat eine Sektion für die Optimierung der Kryokonservierung beantragt, die nach einigen Diskussionen vom Vorstand der DGAB genehmigt wurde. Der Antragsteller wird eine Ordnung für diese Sektion aufstellen. Tristan Behrens hat sich bereit erklärt dabei mitzuwirken. Die Sektion soll die praktische Versorgung unserer Patienten verbessern und die Mithilfe bei aussichtsreichen bestehende Projekten unterstützen.

Kurzbericht: das Ulmer Projekt

Das Ulmer Projekt arbeitet ein Angebot für Patienten aus.

Die Schwierigkeiten des Transports werden ebenfalls geklärt

Michael Saxer arbeitet nun praktisch mit. Er hat sehr kurze Wege.

Es wird ein weiteres gemeinsames Training geplant.

Zukünftige Struktur der praktischen Arbeit in Deutschland

Einige Leute waren im Rahmen des Münchner Projekts aktiv und waren in England an einem Einsatz beteiligt.

Klaus weist darauf hin, dass die Koordination der deutschen Projekte nun Sache der Sektion ist.

Es gibt eine transportable Eis Wanne, die Sinn machen würde, wenn sie von einem Stand by Team benutzt wird.

Eine Konkretisierung eines solchen Teams zeichnet sich leider von keiner Seite ab.

Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Europa, insbesondere mit Cryonics UK

+ Es besteht die Möglichkeit eines gemeinsamen Kryonik Trainings mit den Engländern

+ Außerdem besteht die Möglichkeit sich selbst als zukünftigen Kryonik Patienten beim englischen Selbsthilfeteam anzumelden. S. Unter 06.07. 2013 in: https://sites.google.com/site/klaushsames/ und https://sites.google.com/site/sameshome/kryonik-angebot+

+ Kai Rathmann berichtete über das Beispiel des englischen Kryonik Teams Cryonics UK. Im September hatten sechs DGAB-Mitglieder 
das Training in London besucht, und im Dezember hatte die DGAB die Engländer bei einem akuten Kryonik-Fall unterstützt.

# Kurze Darstellung des Standes bei der Werbung der Kryonik Symposiumssprecher

Max More wird vorgeschlagen.

DGAB-Mitglied hilft bei britischem Kryonikfall

Ende September waren sechs Mitglieder der DGAB in England, um am Training der englischen Gruppe Cryonics UK teilzunehmen. Bei dem Treffen wurde auch eine Vertiefung der Kooperation zwischen Cryonics UK und der DGAB vereinbart, mit dem Ziel, uns gegenseitig zu unterstützen. Wir hätten kaum damit gerechnet, dass sich so bald eine Gelegenheit ergeben würde, doch schon im Dezember war es soweit: Wir erhielten die Nachricht aus England, dass ein Kryonik-Fall akut eingetreten war und am selben Abend noch der sogenannte Standby starten würde.

Nach kurzfristiger Koordination erklärte sich unser Mitglied Kai Rathmann bereit, nach England zu fliegen, um am Standby teilzunehmen. Keine sechs Stunden später war er bereits auf dem Weg.

Der Fall

Während des Standbys wartete das Team rund um die Uhr in Einsatzbereitschaft auf die Deanimation des Patienten. Im Vorfeld besprach das Team das Vorgehen – rufbereite Ärzte für die Ausstellung des Totenscheins, den Umgang mit Außenstehenden, offizielle Dokumente – und bereitete die Instrumente und Medikamente für den Einsatz vor.

Nach Feststellung der Deanimation schloss das Team den Patienten sofort an eine Herz-Lungen-Maschine an und kühlte ihn mit Eis. Der gerufene Arzt traf wenig später ein und stellte den Totenschein aus. Das Team transportierte den Patienten im Eisbad mit dem teameigenen Krankenwagen in geeignete Räumlichkeiten, wo die Perfusion durchgeführt wurde. Danach wurde der Patient zu CI in die USA transportiert.

Rückblick

Wir sehen es sehr positiv, dass wir unsere Kooperation mit den Engländern so schnell unter Beweis stellen konnten und wir sind überzeugt, dass dieser gemeinsame Einsatz ein sehr gutes Fundament für die weitere Zusammenarbeit legt. Neben der gegenseitigen Unterstützung bei Einsätzen sind für die Zukunft insbesondere weitere gemeinsame Trainings (sowohl in England wie in Deutschland) geplant.

Autor: Torsten Nahm

Dem Tod auf der Spur

Jeder Mensch muss sich im Laufe seines Lebens früher oder später mit dem Sterben auseinandersetzen. Dem einen fällt es schwer nur daran zu denken, für den anderen ist es spannend, vielleicht sogar alltäglich sich mit dieser unsichtbaren Linie zwischen Leben und Tod zu beschäftigen.

Wir sterben in Phasen

Nach wissenschaftlicher Definition ist das Sterben kein Augenblick, sondern ein Prozess, der in mehreren Phasen abläuft und mit dem das allmähliche Aussetzen der Lebensfunktionen einher geht. Die Grenze zwischen Leben und Tod ist demnach nur schwer als solche zu ziehen, vielmehr verfließen die beiden Zustände und gehen ineinander über.

Der Beginn des Sterbeprozesses, als klinischer Tod bezeichnet, umfasst sowohl Herz- als auch Atmungsstillstand. In dieser ersten Phase besteht grundsätzlich die Möglichkeit den augenscheinlich leblosen Körper wiederzubeleben. Durch eine Herzdruckmassage und künstliche Beatmung können die Organe Herz und Lunge möglicherweise wieder zum eigenständigen Arbeiten angeregt werden.

Die nachfolgende Phase des Sterbens wird vita reductata, das intermediäre Leben, genannt. Die vitalen Vorgänge in allen Organen des Körpers versagen nach und nach. In diesem Abschnitt ist das Leben eines Menschen nur noch mit medizinischen Apparaten zu erhalten. Hirnstamm und Großhirn, auf deren Kommunikation und Verschaltung die komplexe Koordination und Regulation der Vorgänge im gesunden Körper basieren, sind funktionell entkoppelt. Es kommt zu Hirnschäden und damit zum Ausfall der elementaren Lebensfunktionen.

Im letzten Stadium, dem biologischen Tod, setzt schließlich der zentrale Hirntod ein. Wahrnehmung, Bewusstsein und die Spontanatmung des Menschen erlöschen. Der Körper zeigt keine zerebralen Reflexantworten mehr, auch auf Reize aus der Umwelt, beispielsweise auf Schmerz, erfolgt keine Reaktion. In den großen Gefäßen, in denen beim Lebenden sauerstoffreiches Blut durch den Körper gepumpt wird, kommt der Kreislauf zum Erliegen. Auf dem Monitor des Elektroenzephalogramms, das die hirnelektrische Aktivität graphisch darstellt, ist nur noch eine Nulllinie zu sehen.

„In 20 Jahren, so glaube ich, werden wir in der Lage sein, Menschen zu reanimieren, die schon seit 12 oder gar 24 Stunden tot sind.“ — Sam Parnia

Doch wann in diesem zeitlichen Verlauf beginnt der Körper tatsächlich zu sterben? Wann setzt der Tod in den Zellen ein? Ab welchem Zeitpunkt treten irreversible Schäden auf, die jegliche Chancen auf uneingeschränkte Lebensfunktionen unseres Organismus mit jeder Sekunde schwinden lassen?

Sam Parnia, ein bekannter britischer Notfallmediziner, ist seit Jahren tätig in der Wiederbelebungsforschung. Er vertritt die These, dass viele Patienten, die einen Herzstillstand erleiden, mit der geeigneten Technik und dem angewandten Wissen des heutigen Forschungsstandes gerettet werden könnten, wären gewisse Standards und spezielles Fachwissen nur weiter verbreitet. „Wiederbelebung wird immer noch angesehen als etwas, was Ärzte nebenher leisten sollen. Aber tatsächlich ist dies längst ein hochspezialisiertes Fachgebiet […].“ (Zitate von Sam Parnia aus DER SPIEGEL 30/2013, siehe Quellen am Ende.)


Sam Parnia (rechts). Bildquelle: DER SPIEGEL

Weltweit fallen die Überlebensraten für Patienten, die im Krankenhaus einen Herzstillstand erleiden, sehr gering aus. Selbst in den meisten westlichen Ländern liegen sie unter 20 Prozent. Im Universitätskrankenhaus von Stony Brook in den USA, in dem Parnia tätig ist, konnte diese Zahl in den letzten Jahren jedoch erheblich gesteigert werden, auf 38 Prozent Anfang diesen Jahres.

Hirntod – kommt das Ende wirklich so schnell? Neue Methoden schenken Zeit

Eine lange Zeit gültige und auch heute noch oft vertretene These besagt, dass das Absterben der Gehirnzellen, der zentrale Hirntod, bereits nach 3–5 Minuten einsetzen würde. Doch diese Behauptung ist inzwischen widerlegt. Tatsächlich können Hirnstellen sogar Stunden ohne Sauerstoff überleben. Paradoxerweise ist es nicht der Mangel an Sauerstoff, die zum Tod der Hirnzellen führt, sondern die Wiederzuführung des Sauerstoffs. Dieses überraschende Phänomen wird als Reperfusionsschaden bezeichnet.

Die Aussage vom Hirntod nach 5 Minuten, wie sie heute noch in vielen Lehrbüchern steht, ist damit nicht länger haltbar. Denn es gibt inzwischen Methoden, um die Reperfusionsschäden stark zu verringern. Und diesen Methoden haben die Menschen ihr Leben zu verdanken, die nach einem Herzstillstand von Sam Parnia und seinem Team behandelt wurden. Immerhin rund 20 Prozent mehr als in den meisten Krankenhäusern der Welt.

Diese Methoden orientieren sich an den aktuellsten Leitlinien des Ilcor, der internationalen Vereinigung notfallmedizinischer Fachgesellschaften. Neben effektiver Herzdruckmassage und kontrollierter Beatmung wird streng überwacht, wie viel Blut und Sauerstoff im Gehirn ankommen. Zusätzlich wird das Blut schon außerhalb des Körpers mithilfe von Kathetern mit Sauerstoff angereichert, um den Normalwerten möglichst nahe zu kommen.

Besonders wichtig ist dabei das Herunterkühlen des Körpers auf Temperaturen zwischen 32 und 34 Grad Celsius. Dies schafft nicht nur lebenswichtige Zeit, sondern vermindert auch deutlich die Reperfusionsschäden.  „Das Kühlen bringt eine Reihe positiver Effekte mit sich: Es reduziert den Sauerstoffbedarf des Gehirns, es verhindert, dass sich dort gefährliche Substanzen wie Wasserstoffperoxid bilden, und es verlangsamt den Prozess des Zelltods. […] Richtig behandelt, dauert es Stunden, bis das Gehirn irreversibel geschädigt ist.“

Die Hoffnung, in Zukunft mehr und mehr Menschen von der Schwelle des Todes zurück ins Leben holen zu können, treibt Sam Parnia an und mit ihm das Forschungsfeld der Wiederbelebungsmedizin. Ein Feld mit großem Potential für Fortschritt. Fortschritt, der der Menschheit zu Gute kommt.

Quellen

Autorin: Theresa Schwarz

DGAB besucht englische Kryoniker

Am letzten September-Wochenende fand in London ein Training der englischen Gruppe Cryonics UK statt. Insgesamt sechs Mitglieder der DGAB waren bei dem Treffen anwesend, um mit den Engländern zu trainieren, zu diskutieren und sich den Stand der Kryonik in England aus nächster Nähe anzusehen.

Cryonics UK ist ein großer, gut organisierter und engagierter Verein, der ein hohes Versorgungsniveau erreicht hat. Neben allen nötigen Geräten und Vorräten (Medikamente, Eisbad, Rollerpumpe und viele, viele weitere) besitzt Cryonics UK auch einen eigenen Rettungswagen für den Einsatz.

Neben theoretischen Übungen und Diskussionen über den Notfalleinsatz haben wir an Übungen u.a. zum Perfusionskreislauf, am Thumper, am Eisbad und zum Medikamentenzugang teilgenommen. Die praktische Erfahrung der Engländer (Cryonics UK hat bereits bei mehreren Kryonik-Fällen die Erstversorgung durchgeführt) ist deutlich spürbar. Insgesamt haben wir viel gelernt und mit nach Hause genommen.

Die beste Neuigkeit gibt es zum Schluss: Cryonics UK ist bereit, anfallende Fälle in Deutschland direkt (mit Personal und Geräten) zu unterstützen. Durch die Kooperation mit den Engländern erhoffen wir, dass schon bald eine Erstversorgung direkt für deutsche Kryoniker angeboten werden kann.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Cryonics UK für die freundliche Einladung bedanken und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Autor: Torsten Nahm

Online-Kurs: Herzstillstand und Hypothermie

Der Kurs

Am 20. Mai 2013 startet der kostenlose Online-Kurs „Cardiac Arrest, Hypothermia, and Resuscitation Science“. Prof. Benjamin Abella von der University of Pennsylvania lehrt innerhalb von 6 Wochen neue Durchbrüche in der Behandlung von Patienten während eines Herzstillstands und nach erfolgreicher Reanimation, einschließlich neuer Ansätze zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und Nachbehandlung, darunter die therapeutische Hypothermie (Unterkühlung). Der Kurs erfordert kein fachliches Vorwissen. Viele derThemen, die in dem Kurs besprochen werden, sind für die Kryonik hochinteressant. Wer sich also über den aktuellen Forschungsstand zur Anwendung von niedrigen Temperaturen in der Medizin informieren möchte, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.

Mehr Informationen und ein Einführungsvideo zum Kurs: Coursera

Um die Wartezeit zu verkürzen, gibt es weiterhin in deutscher Übersetzung die Reportage über das medizinische Potenzial der Hypothermie.

Über Coursera

Auf der Kursplattform Coursera haben sich einige der Top-Universitäten der USA, neben der University of Pennsylvania z.B. Princeton, Stanford und Michigan, zusammengeschlossen. Obwohl die Kurse sehr hohe Qualität haben und von führenden Wissenschaftlern des jeweiligen Gebiets unterrichtet werden, sind sie in der aktuellen Anlaufphase kostenlos und weltweit verfügbar. Und da Teilnehmer die Kursinhalte selbstbestimmt zu freien Zeiten ansehen und bearbeiten kann, eignet sich der Kurs für so gut wie jeden.

BBC-Reportage über extreme Hypothermie

Auf Spiegel.tv gibt es zur Zeit eine ins Deutsche übersetzte hervorragende BBC-Reportage zum Thema extreme Hypothermie. Als besonderes Highlight der Medizingeschichte wird der Fall Anna Bågenholm vorgestellt. Die Schwedin stürzte in einen zugefrorenen Fluss. Ihre Körpertemperatur sank auf 13,7 °C ab. Nach mehr als zwei Stunden ohne Herz- und Gehirnaktivität – also klinischem Tod – wird ihr Leben von einem Ärzteteam gerettet. Fünf Monate später verlässt Anna Bågenholm das Krankenhaus ohne bleibende Schäden.

Video: Spiegel.tv

Gezüchtete Luftröhre rettet Leben

Paolo Macchiarini et al. beschreiben in The Lancet, wie sie mit Hilfe einer gezüchteten Luftröhre einen Patienten retten konnten, der an einem golfballgroßen Tumor litt. Da andere Therapiemöglichkeiten bereits ausgeschöpft waren und kein passendes Spenderorgan zur Verfügung stand, war die Transplantation einer im Labor produziertenLuftröhre die letzte Chance für den Patienten.

Beim Tissue Engineering werden körpereigene Stammzellen verwendet, so dass es zu keiner Abstoßungsreaktion kommt.