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DGAB – Kryonik in Deutschland |
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Montag, 13. Mai 2013 um 19:23 Uhr |
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Die Deutsche Gesellschaft für Angewandte Biostase, kurz DGAB, wurde im Jahr 2006 als gemeinnütziger Verein gegründet. Zweck der DGAB ist die Förderung der Erforschung und Anwendung von Maßnahmen, die den Zerfall des unbelebten Körpers zum Zwecke der Lebensverlängerung stoppen. Zu diesen Maßnahmen gehört insbesondere die Kryonik.
Eine der Hauptaufgaben der DGAB ist die Öffentlichkeitsarbeit, um seriös über das Thema Kryonik zu informieren. Hierzu betreiben wir diese Homepage mit Blog sowie eigene Seiten bei Facebook, Twitter und Google+. Gerne beantworten wir auch Fragen von Kryonikinteressierten, wofür wir eigens ein Forum eingerichtet haben. Journalisten bieten wir eine Anlaufstelle für alle Informationen zum Thema Kryonik. Artikel, für die wir Interviews gegeben haben, sind u.a. in der Financial Times, GEO und der Frankfurter Rundschau erschienen. Auch an Beiträgen in Radio und Fernsehen waren Mitglieder unseres Vereins bereits beteiligt, z.B. im Deutschlandradio oder bei Menschen bei Maischberger.
Zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs veranstaltete die DGAB Anfang Oktober 2010 das Symposium „Angewandte Kryobiologie – Wissenschaftliches Symposium zur Kryonik“ in der Weltkulturerbestätte Goslar. Das Symposium war eine Pionierveranstaltung auf deutschem Boden und verdeutlichte die wissenschaftlichen Grundlagen der Kryonik. Die Rednerschaft war international und kam aus Universitäten und kryonischen Forschungseinrichtungen. Ein Höhepunkt war die erstmalige Verleihung der Robert-Ettinger-Medaille für besondere Verdienste für die Kryonik. Stellvertretend für den Preisträger Robert Ettinger nahm ein Vertreter des Cryonics Institute den Preis entgegen.
Die DGAB bietet keine Rettungsdienstleistungen an, pflegt aber einen sehr guten Kontakt zum Deutschen Kryonikteam, dem einzigen kryonischen Einsatzteam in Deutschland. Ebenso halten wir einen engen Kontakt zu anderen Organisationen im europäischen Ausland mit ähnlichen Zielen wie die DGAB. Da viele unserer Mitglieder gleichzeitig Mitglieder des Cryonics Institute oder von Alcor sind, ist auch der direkte Kontakt mit den etablierten amerikanischen Kryonikanbietern gegeben.
Während der offizielle Vereinssitz in München ist, findet die jährliche Mitgliederversammlung aufgrund der bundesweiten Mitgliederstruktur in wechselnden Städten statt, z.B. in Frankfurt, Essen oder Freiburg. Ein Großteil der Vereinsarbeit findet online statt, regional gibt es aber auch Gruppen von Mitgliedern, die sich regelmäßig treffen, vor allem in München und Dresden.
Die Mitgliederbasis ist bunt gemischt und besteht vorwiegend, aber nicht ausschließlich aus Personen aus dem akademischen Umfeld. Mit Stand Mai 2013 hat der Verein 54 Mitglieder. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 30 EUR pro Jahr, freiwillig kann stattdessen auch ein Förderbeitrag in Höhe von 60 EUR pro Jahr gezahlt werden. Die Daten der Mitglieder werden natürlich streng vertraulich behandelt. Mitgliedsanträge können auf dieser Seite gestellt werden.
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Online-Kurs: Herzstillstand und Hypothermie |
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Samstag, 04. Mai 2013 um 09:27 Uhr |
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Der Kurs
Am 20. Mai 2013 startet der kostenlose Online-Kurs „Cardiac Arrest, Hypothermia, and Resuscitation Science“. Prof. Benjamin Abella von der University of Pennsylvania lehrt innerhalb von 6 Wochen neue Durchbrüche in der Behandlung von Patienten während eines Herzstillstands und nach erfolgreicher Reanimation, einschließlich neuer Ansätze zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und Nachbehandlung, darunter die therapeutische Hypothermie (Unterkühlung). Der Kurs erfordert kein fachliches Vorwissen. Viele der Themen, die in dem Kurs besprochen werden, sind für die Kryonik hochinteressant. Wer sich also über den aktuellen Forschungsstand zur Anwendung von niedrigen Temperaturen in der Medizin informieren möchte, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Mehr Informationen und ein Einführungsvideo zum Kurs: Coursera
Um die Wartezeit zu verkürzen, gibt es weiterhin in deutscher Übersetzung die Reportage über das medizinische Potenzial der Hypothermie.
Über Coursera
Auf der Kursplattform Coursera haben sich einige der Top-Universitäten der USA, neben der University of Pennsylvania z.B. Princeton, Stanford und Michigan, zusammengeschlossen. Obwohl die Kurse sehr hohe Qualität haben und von führenden Wissenschaftlern des jeweiligen Gebiets unterrichtet werden, sind sie in der aktuellen Anlaufphase kostenlos und weltweit verfügbar. Und da Teilnehmer die Kursinhalte selbstbestimmt zu freien Zeiten ansehen und bearbeiten kann, eignet sich der Kurs für so gut wie jeden.
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Dienstag, 09. April 2013 um 23:05 Uhr |
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Am Wochenende des 9./10. März fand das zweite Zentraltreffen des Münchner Labors statt. Das Treffen war mit insgesamt 11 Teilnehmer rege besucht, wobei wir uns besonders über die vielen Teilnehmer von außerhalb Münchens gefreut haben. Highlight des Treffens waren die gemeinsamen Übungen im Labor. Dabei wurde u.a. das Ansetzen von Vitrifikationslösung geübt sowie der Aufbau des vereinseigenen Eisbads.
 
Wer Interesse daran hat, im Labor mitzuarbeiten, melde sich bitte bei Torsten Nahm:
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BBC-Reportage über extreme Hypothermie |
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Sonntag, 10. Februar 2013 um 17:14 Uhr |
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Auf Spiegel.tv gibt es zur Zeit eine ins Deutsche übersetzte hervorragende BBC-Reportage zum Thema extreme Hypothermie. Als besonderes Highlight der Medizingeschichte wird der Fall Anna Bågenholm vorgestellt. Die Schwedin stürzte in einen zugefrorenen Fluss. Ihre Körpertemperatur sank auf 13,7 °C ab. Nach mehr als zwei Stunden ohne Herz- und Gehirnaktivität – also klinischem Tod – wird ihr Leben von einem Ärzteteam gerettet. Fünf Monate später verlässt Anna Bågenholm das Krankenhaus ohne bleibende Schäden.
Video: Spiegel.tv |
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Freitag, 08. Februar 2013 um 23:54 Uhr |
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Damit Kryonik in Deutschland nicht bloße Theorie bleibt, hat die Deutsche Gesellschaft für Angewandte Biostase e.V. nun in München ein Labor eröffnet. Neben kryonikrelevanter Forschung finden dort auch ganz konkrete Übungen statt. Wer Interesse daran hat, im Labor mitzuarbeiten, melde sich bitte bei Torsten Nahm:
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