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Betreff: Wenig Support? Welche Fortschritte?
20.04.2010 – 23:13 Uhr
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| Junger Mann |
Gast |
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Guten Tag, Ich bin 22 Jahre alt und interessiere mich wahnsinnig für das Thema der Kryonik. Jedoch verstehe ich nicht wieso es nicht bei der jungen Generation zu einem Vermehrten Support eurer Seits kommt? Letztendlich ist die Forschung doch von diversen Fördergeldern abhängig oder sehe ich dies falsch? Ich denke würden mehr Menschen damit konfrontiert werden, würden sich sicher auch mehr Leute finden die Beitreten und somit dem ganzen Fortschritt das "nötige" Beisteuern. Mich würde mal interessierenwie schnell dieses Verfahren in der Forschung voranschreitet? Könnte man mit einem nennenswerten Fortschritt bis ins Jahr 2020 schon rechnen? Wie verhielt sich das Experiment eigentlich mit der russichen Maus? War es "Fake"? oder wieso liest man nur einen Artikel darüber? Wie weit sind die Forschungen bis jetzt bezüglich des Frostmittels auf -120°C? Hoffe das war jetzt nicht zu viel. liebe grüße |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
21.04.2010 – 00:18 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Besten Dank für die Anfrage. Support: Kryonik ist insgesamt nicht besonders populär, auch nicht bei jungen Menschen. Es gibt einfach sehr viele Vorurteile gegen Kryonik. Forschung: Ja, Forschung im Bereich Kryonik ist von Fördergeldern abhängig. Fortschritt bis 2020: Vermutlich wird es erneut bessere Vitrifikationslösungen geben. Maus: Die vermutlich gemeinte Seite ist kein Artikel, sondern ein Fake. Lagerungstemperatur: Mir sind keine Fortschritte bekannt. Schönen Gruß aus dem Schwarzwald … |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
21.04.2010 – 01:15 Uhr
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| Junger Mann |
Gast |
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Okay danke schonmal für die Antwort. Jedoch möchte ich noch wissen ob Ihr eng mit den Labors in den Usa zusammenarbeitet? Der Preis ist ja noch relativ unerschwinglich für viele Menschen. Habe gesehen das Paris Hilton selbst sich dazu bereit erklärt hat Aktien vom "Cryonic Institute" zu kaufen. Wieso also nicht mehr Supporten? Es gibt so viele Millionäre auf der Welt die Sterben und das Geld verfällt. Der Aspekt das die Kryonik in 100 Jahren ausgereift sein wird oder in 200 Jahren ist definitiv greifbar. Im 17 Jh. hätte sicher auch jeder Vorurteile gehabt hätte irgendwer über die Forschung der Zukunft gesprochen! Ansätze in der Forschung sind also schon da. Dazu muss ich sagen habe ich nicht so den Bezug zur Kirche oder diverse andere Religionen demzufolge bin ich der Meinung das man der Froschung auch keine Grenzen setzen sollte! Wäre Genforschung überall erlaubt wäre die Krebsforschung sicher auch schon weiter,meiner meinung nach. Ist schon ein sehr interessantes Thema und ich will die nächsten Jahre auf jedenfall auf dem laufenden gehalten werden. Sobald die Kühlung bei -120 °C eine Basis gefunden hat bin ich sofort gefrostet. lg |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
21.04.2010 – 09:14 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Junger Mann, super, dass Du Dich für Kryonik interessierst! Leider scheint es aber einige Missverständnisse zu geben, die Marcus ja zum Teil bereits gerade gerückt hat. Hier mal ein paar weitere Fakten: Kryonik wird derzeit von 2 Organisationen in den USA (Alcor & Cryonics Institute) und einem Institut in Russland aktiv betrieben (KrioRus). KrioRus ist sehr neu, die anderen beiden Institute sind sogenannte "Non-Profit Organisationen", als sowas wie gemeinnützige Vereine, die keine Gewinne erwirtschaften dürfen und somit auch keine Aktien ausgeben. Insofern kann selbst Paris Hilton keine Aktien vom Cryonics Institute kaufen  Zu Deinen weiteren Fragen: meine Risiko-Lebensversicherung kostet 10,67 € im Monat, damit ist die Finanzierung für 30 Jahre sicher. Was daran "unerschwinglich" sein soll, ist mir schleierhaft - bei manchem Kinobesuch gebe ich mehr aus... Geld von verstorbenen Millionären "verfällt" übrigens nicht, sondern geht in den Besitz der Erben über - und die meisten Millionäre scheinen, ebenso wie viele andere Menschen, ganz glücklich damit zu sein - schließlich war das schon immer so. Ein Bewusstsein für andere Wege muss erst geschaffen werden (was wir mit unseren bescheidenen Mitteln versuchen). Was ich nicht verstehe: wieso würdest Du Dich für eine Lagerung bei -120°C interessieren, aber nicht für die bereits existierende Kryonik bei -196°C? Beste Grüße Dirk |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
21.04.2010 – 10:15 Uhr
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| Junger Mann |
Gast |
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Okay das mit den Institutionen war mir schon bewusst. hab hier mal den Link http://www.viply.de/?p=3279 Zahlst du knapp 11 Euro und hast dann die Option eingefroren zu werden? hatte doch irgendwie gelesen das es 119.000 € kostet?? In vielen Beiträgen wird doch geschildert das mit der Kühlung von -120°C weniger gefriereschäden hervorgerufen werden?? oder bin ich da jetzt falsch Informiert? |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
22.04.2010 – 01:24 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Revolverblatt: Tja, da hat sich wohl jemand falsch informiert. Kosten: 11€ reichen hier für eine Risikolebensversicherung, die im Fall der Fälle ($50.000?) ans Cryonics Institute auszahlt. Temperatur: Ja – eine Lagerungstemperatur, die nicht wesentlich unter die Glasübergangstemperatur ginge, wäre voraussichtlich gewebeschonender. |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
22.04.2010 – 16:31 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Die 11 € monatlich für eine Risikolebensversicherung sichern mich ab, falls in den nächsten 30 Jahren irgendetwas passieren sollte. Darüber sind 100.000 € versichert, die umgehend an CI ausgezahlt werden würden. CI berechnet 28.000 US$ für die kryonische Behandlung (nach derzeitigem Kurs etwa 21.000 €), dazu kalkuliere ich großzügig rund 15.000 € an Transportkosten zu CI. Mit 100.000 € bin ich also mit mehr als der doppelten Summe abgesichert, aus drei Gründen: 1. Währungsschwankungen (niemand weiß, wo der US$ im Jahr 2028 stehen wird); 2. Unvorhergesehenes (Spielraum für CI, im Zweifel einen teureren Flug zu buchen o.ä.); 3. Weil es mit 11 € monatlich einfach sehr günstig ist. Natürlich muss ich in den 30 Jahren, in denen die Versicherung läuft, genug Geld sparen, um den Betrag begleichen zu können. Aber wenn ich morgen eine unerfreuliche medizinische Diagnose erhalten würde (was jedem jederzeit passieren kann), wäre ich auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Ich hätte auch kein Interesse daran, beim Warten auf eine "bessere" Kryonik oder Techniken mit niedrigeren Temperaturen endgültig zu sterben, ich möchte JETZT abgesichert sein, in dieser Minute. Zu dem "Revolverblatt" möchte ich mich gar nicht äußern, wer sowas liest ist wirklich selbst schuld! |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
22.04.2010 – 23:06 Uhr
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| Junger Mann |
Gast |
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also wären es 11 € Pro Monat und weiter würde nichts auf mich zukommen die nächsten 30 Jahre? Kann mir jemand sagen wie der eigentlich zu große Körper des Menschen in Zukunft gleichmäßig aufgetaut werden soll? lg |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 08:04 Uhr
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| Dr. Christiane Weidemann |
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Hallo junger Mann, Ihre Fragen sind verständlich. Aber das mit der teuren Finanzierung ist wirklich ein Vorurteil, die Lebensversicherungen können die Kosten wunderbar und relativ günstig absichern. Die hohen Kosten, welche durch die Medien geistern, sind die Kosten von Alcor, nicht von Cryonics Institute. Was die Technik angeht: Niemand sagt, dass die Kryonik schon ausgereift ist. Wir alle hoffen, dass bis wir sterben immer bessere Gefriertechniken gefunden werden (ehrlich gesagt hoffe ich dass die Anti-Ageing Kampagne von Aubrey de Grey, www.sens.org, Erfolg hat und man gar nicht sterben muss, aber sehr wahrscheinlich ist diese Schnelligkeit der Forschung nicht). Aber: Man hat auch jetzt schon alles zu gewinnen und nichts zu verlieren! Die Chancen der Kryonikpatienten im Augenblick sind sicher nicht 100% aber sie sind auch nicht bei 0. Und wenn Sie erst 22 sind - na, dann ist doch noch viel Zeit, die wir alle in Forschungsunterstützung stecken können? Viele Mitglieder arbeiten auch aktiv selbst mit, bei mir hat z.B. jemand einen Prototypen für ein Gerät entwickelt, was automatisch das Aussetzen des Herzschlags an einen Sender übermittelt, damit man ganz schnell gefunden wird und auch schnell gefrostet wird. Leider ist einfach die Kryonik, wie auch die Anti-Altersforschung, mit extrem vielen Vorurteilen belastet. Wir können nur alle daran arbeiten. |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 09:21 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Ja, erst einmal wären es 11 Euro im Monat für die sofortige Absicherung - mit 2 Einschränkungen. 1. Im Laufe der folgenden 30 Jahre müsste man aber einen Plan B entwickeln, für den wünschenswerten Fall, dass man die Versicherungsdauer überlebt. Am günstigsten wäre wohl auch hier eine Art Sparplan, damit man davon nicht in 29 Jahren "urplötzlich" überrascht wird. 2. Teilweise kann die Police deutlich teurer sein, insbesondere für Raucher und ähnliche Risikogruppen. Die Frage nach dem Auftauen wird Dir heute noch niemand abschließend beantworten können, ist aber im Prinzip auch nicht wichtig. Die Hauptfrageist doch, ob man bereit ist, für eine Überlebenschance >0 zu bezahlen, oder ob man den sicheren Tod vorzieht. |
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Betreff: Re: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 10:02 Uhr
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| Junger Mann |
Gast |
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Hallo, danke für die schnellen Antworten. Ich fasse nochmal zusammen. Wenn ich länger als 30 Jahre leben wovon ich ausgehe,muss ich noch ein Polster haben. Oder ich schließ die Lebensversicherung halt später ab. Übrigens werd ich mich gleich mal über die anti aging kampanie belesen. Desweiteren habe ich das Rauchen sowie Alkohol schon aufgegeben! Verzichte lieber mit meinen 22 Jahren und interessier mich für die Forschung. Hatte gestern auch ein Gepräch mit meinem Nachbarn der auch sehr Angetan war von dem Sachverhalt. Jedenfalls werde ich es defintiv überall und jedem Publik machen. Solange ich lebe, kann ich ja auch noch mitverfolgen wie groß die schritte sind, bezüglich der Forschung. Entweder man verottet oder man existiert irgendwann. Ich bin gespannt. Wo kann ich die Risikolebensversicherung abschließen? Kann ich da eine X beliebige nehmen oder geht das direkt von hier aus? lg [Dirk Nemitz 23.04.2010 – 09:21 Uhr]: Ja, erst einmal wären es 11 Euro im Monat für die sofortige Absicherung - mit 2 Einschränkungen. 1. Im Laufe der folgenden 30 Jahre müsste man aber einen Plan B entwickeln, für den wünschenswerten Fall, dass man die Versicherungsdauer überlebt. Am günstigsten wäre wohl auch hier eine Art Sparplan, damit man davon nicht in 29 Jahren "urplötzlich" überrascht wird. 2. Teilweise kann die Police deutlich teurer sein, insbesondere für Raucher und ähnliche Risikogruppen. Die Frage nach dem Auftauen wird Dir heute noch niemand abschließend beantworten können, ist aber im Prinzip auch nicht wichtig. Die Hauptfrageist doch, ob man bereit ist, für eine Überlebenschance >0 zu bezahlen, oder ob man den sicheren Tod vorzieht. |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 10:28 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Die Risikolebensversicherung später abzuschließen dürfte nichts bringen, da sie umso teurer ist, je älter man ist.
Zur Auswahl stehen alle Risikolebensversicherungen, die als Begünstigten eine juristische Person (also etwa eine Organisation) im Ausland (insbesondere USA) erlauben.
Erfahrungen haben wir bisher mit Continentale und mit Cosmos Direkt. Beides ging soweit gut, so viel ich weiß. |
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Betreff: Re: Re: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 19:16 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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"Oder ich schließ die Lebensversicherung halt später ab." - Das wird Dir relativ wenig bringen, wenn Du morgen eine ernste medizinische Diagnose mit einer Überlebensprognose von nur wenigen Jahren bekämst. Ab diesem Zeitpunkt wärst Du quasi unversicherbar. "Jedenfalls werde ich es defintiv überall und jedem Publik machen." - Ich kann Deinen Enthusiasmus sehr gut verstehen! Trotzdem möchte ich Dir - für Dich und die Kryonik - den Rat geben, Freunde und Bekannte eher vorsichtig und langsam an das Thema heranzuführen. Aggressive "Missionierung" schadet dem Ruf der Kryonik als medizinische Wissenschaft (die sowas nicht nötig hat). "Kann ich da eine X beliebige nehmen oder geht das direkt von hier aus?" Nachts ist es kälter als draußen. Verstehe leider die Frage nicht... |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 20:28 Uhr
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| Junger Mann |
Gast |
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Wo kann ich die Risikolebensversicherung abschließen? ..Kann ich da eine X beliebige nehmen oder geht das direkt von hier aus? Wurde schon beantwortet! Meine Mutter ist Biologie Lehrerin und hat selbst gesagt das es das Problem gibt das ein Menschlicher Organismus nicht gleichzeitig aufgetaut werden kann. Bis jetzt..!ich finde jeder bildet sich darüber seine eigene Meinung. Gibt es bei den Versicherungen auch eine längere dauer als nur 30 Jahre? Wenn diese ausläuft kann ich das alles ja dann sowieso vergessen. |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
24.04.2010 – 00:41 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Gleichmäßige Erwärmung: Die relevante Frage ist halt nicht, ob das heute schon machbar ist, sondern ob es irgendwann in der Zukunft (etwa im Jahr 2100 oder 2200) funktionieren wird. Dies ist nun mal unbekannt. Risikolebensversicherung: Prinzipiell kann man sich beliebig lang versichern lassen. Nur wird die Versicherung immer teurer, je weiter sie über das sechzigste Lebensjahr hinausgeht. Sinnvoll (bezahlbar) ist das wohl nur bis etwa 65 Jahre. Wer darüber hinaus kryonische Leistungen beziehen möchte, muss halt rechtzeitig mit dem Sparen anfangen. Das macht aber vermutlich nur dann Sinn, wenn man darauf spekuliert, dass der menschliche Körper in Zukunft wieder verjüngt werden kann. |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
24.04.2010 – 11:24 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Bei der Risiko-Lebensversicherung muss ich Dir leider widersprechen, die maximale Laufzeit die ich bisher in Deutschland gesehen habe lag bei 30 Jahren. In England habe ich eine mit 40 Jahren gefunden, aber die versicherte nur Einwohner des UK. Theoretisch könnte man vermutlich alle 10 Jahre eine neue Risiko-Leben abschließen, praktisch wäre das aber vermutlich viel zu teuer, weil man immer drei Versicherungen parallel laufen hat und sie zudem je teurer werden je höher das Alter bei Vertragsabschluss ist. |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
25.04.2010 – 22:39 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Marcus, vielen herzlichen Dank für Deine Korrektur! Offensichtlich hat sich da in den letzten 2,5 Jahren wieder einiges geändert, der Versicherungsmarkt ist ja auch ordentlich in Bewegung. Ich werde gleich nächste Woche mal anrufen und mich beraten lassen, ob eine Laufzeitverlängerung für meinen Vertrag möglich und sinnvoll ist. Eine Kleinigkeit noch: Dein Link führt direkt zu der Berechnung einer sogenannten "Flexiblen Risiko-Lebensversicherung". Diese ist primär zur Deckelung einer Restschuld bei großen Krediten gedacht, die Versicherungssumme nimmt also im Laufe der Jahre ab. Eine solche Versicherung eignet sich für die Kryonik nur bedingt, nämlich dann, wenn man Jahr für Jahr einen Teilbetrag an den Kryonik-Anbieter überweist und auf diese Weise das Geld anspart. Ansonsten würde ich immer zur einfachen Risiko-Lebensversicherung raten. |
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Betreff: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
30.04.2010 – 11:03 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Sorry, hier also der korrekte Rechner (von Cosmos Direkt). Die Maximallaufzeit beträgt 45 Jahre, wobei das maximale Endalter allerdings 75 Jahre beträgt. |
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