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 Betreff: Kryostase/Neurowissenschaften.... 19.10.2010 – 20:08 Uhr 
Niklas P.

Gast

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich zuallererst für die sehr Informative Website bedanken.

Aufgrund meines wissenschaftlichen Interesses, gibt sich für mich die Frage auf, ob Sie neben der Kryonik, auch weitere Forschungen im Bezug auf Lebensverlängernde/verändernde Maßnahmen begleiten, oder darüber informieren.

Als Beispiel nehme ich einige Artikel des Neurowissenschaftlers David Eagleman welcher sich eingehend mit der Möglichkeit beschäftigt, (vereinfacht) die menschliche Gehirnstruktur zu decodieren und/oder zu transferieren.

Auch die Nanotechnologie, welche sich zunehmend zu entwickeln scheint, regt zu dem Gedanken an, überdisziplinär gemeinsame Ziele zu verfolgen.

Für mich sind diese wissenschaftlichen Schritte begleitend zur Kryonik ein guter Ansatz zu zukünftigen Forschungs- und Wissenschaftsgrundlagen, neben der derzeitigen praxisnahen Gegenwartsforschung.

Ich würde es begrüßen (ggf. auch durch die Erwägung eines Mitgliedsantrages), wenn sie mir mitteilen könnten, ob die DGBA sich begleitend, eben auch mit dieser Thematik beschäftigt.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit

Niklas P.

teutofa@web.de

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 Betreff: Re: Kryostase/Neurowissenschaften.... 30.10.2010 – 19:47 Uhr 
Marcus Beyer

Unsere Gesellschaft konzentriert sich auf Methoden den Metabolismus anzuhalten (Kryonik, eventuell auch chemische Fixierung) oder zumindest stark zu verlangsamen (Suspended Animation und eventuell andere Formen tiefer/profunder Hypothermie).

Dort wo es Berührungspunkte gibt und es sich anbietet, begleiten wir auch andere Wissenschaftszweige. So hatten wir beispielsweise auf unserem Symposium einen Vortrag über "Nanotechnology and Cryonics" (von Dr. Mathwig, ETH Zürich). Dies kann aber aus verschiedenen Gründen nur in mäßigem Umfang geschehen.

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