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Hallo, erstmal vielen Dank für die Arbeit, die hier geleistet wird. Ich bin erst seit kurzem auf das Thema Kryonik aufmerksam geworden und bin mittlerweile ziemlich begeistert davon. Es besteht tatsächlich die Möglichkeit, in der Zukunft zu leben und das (durch Altersforschung) vermutlich auch noch sehr lange. Mich interessiert vor allem die Frage, wie wahrscheinlich eine Wiederbelebung sein kann. Ich habe einem Bekannten (Neurologe, der sich tagtäglich mit dem Gehirn beschäftigt) davon erzählt und er meinte, dass dieses Vorhaben aus seiner Sicht völlig unmöglich erscheint. Ich bin selber Naturwissenschaftler und habe mich in den letzten Tagen intensiv mit der Materie beschäftigt und muss sagen, ich kann mir gut vorstellen, dass eine Wiederbelebung nach dem Einfrieren gelingt. -Zum einen ist durch Suspended Animation bekannt, dass das Gehirn nach längerer völliger Untätigkeit (keine Hirnströme mehr messbar) wieder funktionieren kann. -Andererseis kann man zeigen, dass Zellen bzw ganze Organe die enorme Stickstoffkühlung überleben. Hinzu kommt, dass man mit dem Auftauen extrem lange warten kann (Stichwort Arrhenius-Gleichung). Diese Tatsachen stimmen mich (als wissenschaftlich sehr kritisch eingestellten Menschen) ziemlich optimistisch. Gibt es bei der Sache eigentlich einen ganz großen Haken, den ich vielleicht übersehen habe? Wenn man das Gehirn einfrieren kann, ohne es groß zu schädigen, wird es doch für zukünftige Generationen mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich sein, den Menschen wiederzuerwecken und auch zu heilen. Wie sehen sie das? Gehen sie von den oft beschriebenen 1%-5% aus oder denken sie insgeheim wesentlich optimistischer? Viele Grüße |