Bericht: DGAB-Schwabentreffen
Domingo 02 de Marzo de 2014 15:27
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Am 01.03.2014 fand das aktuelle Treffen der Kryoniker im Großraum Stuttgart und Ulm statt. Nachdem wir beim vorherigen Treffen einen Balsamierer besucht hatten, kamen wir diesmal im Tagungsraum eines Hotels zusammen.

Prof. Klaus Sames referierte über den aktuellen Stand der Verfahren in der Kryonik und seine eigene Arbeit zur Optimierung der Kryokonservierung. Danach diskutierten wir die Zukunft der praktischen Arbeit in Deutschland.

Torsten Nahm und Kai Rathmann berichteten über das Beispiel des englischen Team Cryonics UK. Im September hatten sechs DGAB-Mitglieder das Training in London besucht, und im Dezember hatte die DGAB die Engländer bei einem akuten Kryonik-Fall unterstützt.

Die übrige Diskussion berührte u.a. den biologischen Prozess des Sterbens und die wichtige Erkenntnis, dass die weit verbreitete Aussage vom Hirntod nach 5 Minuten nicht länger haltbar ist.

Wer sich für die Kryonik-Arbeit der Schwaben interessiert, kann sich unverbindlich bei Prof. Klaus Sames per E-Mail melden: Esta dirección electrónica esta protegida contra spambots. Es necesario activar Javascript para visualizarla

Autor: Kai Rathmann

 
Symposium 2014
Sábado 01 de Marzo de 2014 07:53
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The German Society for Applied Biostasis (DGAB) organizes its second international scientific conference. The symposium “Applied Cryobiology – Scientific Symposium on Cryonics” will be held on October 4th to 5th in Dresden, Germany.

The DGAB (Deutsche Gesellschaft für Angewandte Biostase e.V.) was established in May 2006. The association promotes research and the application of methods in biostasis, aiming at life extension and in particular at cryonics.

The conference focuses on the scientific fundamentals of cryonics with topics including biostasis and applied cryonics as well as nanotechnology. The purpose of the symposium is to bring together scientists and cryonics professionals as well as the interested general audience in order to promote the scientific foundations of cryonics, to stimulate discussions and improve personal exchange regarding these topics.

Invited speakers include:

Aubrey de Grey – SENS Research Foundation
Max More – Alcor Life Extension Foundation
Peter Gouras – Columbia University
João Pedro de Magalhães – University of Liverpool
Aschwin de Wolf – Advanced Neural Biosciences

The ‘Robert-Ettinger-Medal for outstanding merits in the fields of cryonics’ will be awarded during the conference.

 

Call for abstracts

Authors are invited to submit an abstract for oral contributions. The deadline for abstract submission is July 31st, 2014. All talks will be held in English. A proceedings volume will be published. Please use the MS-Word template for abstract that can be dowloaded here and submit by July 31st by email to Esta dirección electrónica esta protegida contra spambots. Es necesario activar Javascript para visualizarla

 

Registration

The conference will be held at the Dorint Hotel Dresden. The early bird conference fee is 50 EUR until July 31st. The normal conference fee is 80 EUR after July 31st. It covers admission and lunch on both days. Please register by sending an email to Esta dirección electrónica esta protegida contra spambots. Es necesario activar Javascript para visualizarla .

Please transfer the registration fee to:

Deutsche Gesellschaft für Angewandte Biostase e.V.
SWIFT-BIC: DRES DE FF 680
IBAN: DE23 6808 0030 0434 6713 00
Bank: Commerzbank Freiburg

Contact email:  Esta dirección electrónica esta protegida contra spambots. Es necesario activar Javascript para visualizarla

 
DGAB-Mitglied hilft bei britischem Kryonikfall
Domingo 19 de Enero de 2014 11:45
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Bildquelle: Cryonics UK (Ausschnitt)

Ende September waren sechs Mitglieder der DGAB in England, um am Training der englischen Gruppe Cryonics UK teilzunehmen (wir berichteten). Bei dem Treffen wurde auch eine Vertiefung der Kooperation zwischen Cryonics UK und der DGAB vereinbart, mit dem Ziel, uns gegenseitig zu unterstützen. Wir hätten kaum damit gerechnet, dass sich so bald eine Gelegenheit ergeben würde, doch schon im Dezember war es soweit: Wir erhielten die Nachricht aus England, dass ein Kryonik-Fall akut eingetreten war und am selben Abend noch der sogenannte Standby starten würde.

Nach kurzfristiger Koordination erklärte sich unser Mitglied Kai Rathmann bereit, nach England zu fliegen, um am Standby teilzunehmen. Keine sechs Stunden später war er bereits auf dem Weg.

Der Fall

Während des Standbys wartete das Team rund um die Uhr in Einsatzbereitschaft auf die Deanimation des Patienten. Im Vorfeld besprach das Team das Vorgehen – rufbereite Ärzte für die Ausstellung des Totenscheins, den Umgang mit Außenstehenden, offizielle Dokumente – und bereitete die Instrumente und Medikamente für den Einsatz vor.

Nach Feststellung der Deanimation schloss das Team den Patienten sofort an eine Herz-Lungen-Maschine an und kühlte ihn mit Eis. Der gerufene Arzt traf wenig später ein und stellte den Totenschein aus. Das Team transportierte den Patienten im Eisbad mit dem teameigenen Krankenwagen in geeignete Räumlichkeiten, wo die Perfusion durchgeführt wurde. Danach wurde der Patient zu CI in die USA transportiert.

Rückblick

Wir sehen es sehr positiv, dass wir unsere Kooperation mit den Engländern so schnell unter Beweis stellen konnten und wir sind überzeugt, dass dieser gemeinsame Einsatz ein sehr gutes Fundament für die weitere Zusammenarbeit legt. Neben der gegenseitigen Unterstützung bei Einsätzen sind für die Zukunft insbesondere weitere gemeinsame Trainings (sowohl in England wie in Deutschland) geplant.

Autor: Torsten Nahm

 
Spiegel Online über das Altern verschiedener Arten
Domingo 12 de Enero de 2014 12:00
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Bildquelle: Spiegel Online

Viele Kryoniker gehen davon aus, dass bei einer möglichen Reanimation in der Zukunft auch Alterserscheinungen geheilt werden können. Der eigenen Intuition folgend halten die meisten anderen Menschen den biologischen Alterungsprozess für ein unausweichliches Naturgesetz. Neue Forschungen zeigen, dass Alterungsprozesse sich bei unterschiedlichen Arten sehr stark unterscheiden, was ein Hinweis darauf ist, dass die Auswirkungen des Alterns konkret beeinflussbar sein könnten. Einige interessante Beispiele beschreibt Spiegel Online.

Altern verschiedener Arten: Der Mensch, ein Sonderfall

 
Galileo über Kryonik
Miércoles 25 de Diciembre de 2013 16:44
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Bildquelle: ProSieben

Vor 15 Jahren besuchte Galileo in einer der ersten Sendungen Alcor. Dieses Jahr kehrte die Sendung zurück, um über die Fortschritte zu reden.

Link zur Sendung

 
Bericht: DGAB besucht Balsamierer bei Ulm
Sábado 21 de Diciembre de 2013 15:03
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Im Rahmen der DGAB sind inzwischen 10 Kryoniker im Großraum Stuttgart und Ulm aktiv. Im Oktober haben wir uns bei einem örtlichen Balsamierer getroffen, um Abläufe zu besprechen und die nächsten Schritte für eine Verbesserung der kryonischen Versorgung zu koordinieren.

Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten des Balsamierers wurden uns die vorhandenen Materialien und Geräte erklärt. Dabei wurden die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Balsamierern bei der kryonischen Versorgung deutlich: Voll installierte Räume, brauchbare Instrumente und ein komfortabler Arbeitsbereich sind dort standardmäßig vorhanden. Auch die Kenntnisse der Balsamierer können bei der kryonischen Versorgung eine Rolle spielen, die derzeitige Ausbildung umfasst neben dem praktischen Wissen über behördliche Abläufe auch medizinische Kenntnisse (vor allem des Kreislaufs), Kenntnisse der Infusion und Perfusion und einschlägige juristische Kenntnisse.

Prof. Klaus Sames stellte aktuelle und geplante Aktivitäten im Großraum Stuttgart/Ulm vor und berichtete über eine kürzlich durchgeführte realitätsnahe Simulation der kryonischen Suspension. Im Anschluss diskutierten wir Detailfragen, beispielsweise zu den verschiedenen Kryonikanbietern oder Versorgungsoptionen, und beantworteten Fragen neuer Mitglieder. Zu Besuch war auch unser Vorsitzender Tristan Behrens.

Das Team plant für 2014 weitere Schritte zur Sicherstellung der kryonischen Versorgung in Deutschland. Wer die Kryonik in Deutschland praktisch mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen! Das nächste Treffen der Gruppe soll voraussichtlich im Februar 2014 stattfinden.

Autor: Dirk Nemitz

 
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