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Subject :Re: Vorgang des 'Einfrierens'
03.02.2012 – 21:24 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Vorgang des 'Einfrierens'
Letztlich ist es unklar, ob es sich um Leichen handelt. Es könnte auch von Fall zu Fall unterschiedlich sein – beispielsweise abhängig davon, wie lange die jeweilige Person bereits unter Sauerstoffentzug litt, bevor sie kryonisch versorgt wurde. Jedenfalls scheint es mir auch sinnvoller hierbei von Patienten zu reden. |
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Subject :Re: Vorgang des 'Einfrierens'
03.02.2012 – 20:18 Uhr
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| Daniel Zimmermann |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Vorgang des 'Einfrierens'
Hallo Peter, ich finde es gut, dass du dich mit diesem Thema auseinandersetzt. Aber bitte beachte, dass es sich nicht um Leichen handelt. Man spricht hier von Patienten. Das erweckt sonst einen falschen Eindruck, denn bei der Kryonik werden keine Leichen vitrifiziert. Viele Grüße |
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Subject :Re: Reanimierung und das Leben danach
03.02.2012 – 20:07 Uhr
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| Daniel Zimmermann |
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Forum :
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Topic :
Reanimierung und das Leben danach
Hallo Carl, ich persönlich denke, dass man irgendwann jegliche Krankheiten heilen kann und auch die Krankheit des Alterns besiegen kann. Das ist natürlich Spekulation und mag vielleicht aus heutiger Sicht utopisch klingen, aber die Technik entwickelt sich rasant. Man muss sich nur mal anschauen, was in den letzten 100 Jahren erreicht wurde. Viele Grüße |
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Subject :Re: Vorgang des 'Einfrierens'
03.02.2012 – 19:11 Uhr
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| PeterZwegert |
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Topic :
Vorgang des 'Einfrierens'
Danke für die schnelle Antwort. Ich durfte mir das Thema selbst aussuchen und mache es in den Fach Biologie. Es wird die Abschluss Präsentation der 10. Klasse, der MSA in Berlin/Brandenburg. Also ein sehr wichtiger Vortrag. |
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Subject :Re: Vorgang des 'Einfrierens'
02.02.2012 – 22:49 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Topic :
Vorgang des 'Einfrierens'
Hallo Peter, vielen Dank für Deine Frage! Ich würde Material für solch einen Vortrag auf den Internetseiten der beiden großen amerikanischen Kryonikanbieter suchen: Alcor und Cryonics Institute. Als Startpunkt hier mal zwei Links: Solltest Du weitere konkrete Fragen haben, darfst Du diese auch gerne hier stellen. Darf man fragen, wie "groß" der Vortrag wird, in welchem Fach und zu welchem Zweck er gehalten werden soll? Hast Du Dir das Thema selbst ausgesucht, oder wurde es vom Lehrer vorgegeben? |
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Subject :Vorgang des 'Einfrierens'
02.02.2012 – 16:37 Uhr
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| PeterZwegert |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Vorgang des 'Einfrierens'
Hallo, Ich mache demnächts ein großen Vortrag über die Kryonik in der Schule. Dort ist unteranderem ein großes unter Thema der Vorgang. Also wie werden die Leichen von ihren jetzigem Zusatnd, so präperiert, das sie ihn der Kryotasse entgültig eingefroren werden können. Nun meine Frage, kennt jemand Links oder könnte es jemand beschreiben wie die Leichen so präperiert werden? Also wie ihnen das Blut mit der Zellschutzlösung und mit dem Frostschutzmittel ausgetauscht werden u.s.w. Würde mich über Antworten freuen :) |
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Subject :Re: Re: Reanimierung und das Leben danach
02.02.2012 – 01:09 Uhr
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| Carl |
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Topic :
Reanimierung und das Leben danach
Danke schon einmal für die Antworten!
Also kann ich das so verstehen dass mehr der gesetzliche Aspekt eine Rolle spielt als der technische? Dann noch eine eher persönliche Frage, sind sie der Überzeugung dass Kryostase und das Entscheiden wann man aus dem Leben austreten möchte mögliche? Vielen Grüße, Carl
[Daniel Zimmermann 01.02.2012 – 20:05 Uhr]: Hallo Carl, vermutlich wird es noch einige Zeit dauern, bis man einen Menschen aus der Kryostase zurückholen kann. Bisher spricht aus technischer Sicht zumindest nichs grundsätzlich dagegen. Man darf gespannt sein, was die Kryonikforschung demnächst für Fortschritte erzielt. Ich denke, dass man die meisten Krankheiten und auch das Altern in Zukunft in den Griff bekommen kann. Hier ist das SENS-Forschungsprojekt von Aubrey de Grey sehr interessant. Man versucht, die Ursachen des Alterns zu finden und zu bekämpfen. |
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Subject :Re: Reanimierung und das Leben danach
01.02.2012 – 20:05 Uhr
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| Daniel Zimmermann |
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Reanimierung und das Leben danach
Hallo Carl, vermutlich wird es noch einige Zeit dauern, bis man einen Menschen aus der Kryostase zurückholen kann. Bisher spricht aus technischer Sicht zumindest nichs grundsätzlich dagegen. Man darf gespannt sein, was die Kryonikforschung demnächst für Fortschritte erzielt. Ich denke, dass man die meisten Krankheiten und auch das Altern in Zukunft in den Griff bekommen kann. Hier ist das SENS-Forschungsprojekt von Aubrey de Grey sehr interessant. Man versucht, die Ursachen des Alterns zu finden und zu bekämpfen. |
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Subject :Re: Reanimierung und das Leben danach
01.02.2012 – 08:13 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Topic :
Reanimierung und das Leben danach
Zur ersten Frage: Es ist leider nicht absehbar, dass Menschen in Kryostase bald wieder reanimiert werden können. Obwohl die zweite Fragestellung sicherlich spannend ist, muss ich sie leider pauschal beantworten: Wir betreiben keine Zukunftsprognosen. Man könnte sagen: Bezüglich der Zukunft beschäftigen wir uns nicht mit dem Ob, sondern mit dem Wie – nämlich damit, wie sich eine gewünschte Entwicklung beschleunigen lässt. Zukunft will gestaltet werden :) Auch von interessierten Studenten … |
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Subject :Reanimierung und das Leben danach
01.02.2012 – 05:06 Uhr
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| Carl |
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Topic :
Reanimierung und das Leben danach
Hallo, Mich würde interessieren ob man in absehbarer Zeit mit Reanimierun rechnen kann und ob es überhaupt möglich ist nach der Reanimierung selbst entscheiden zu können wann man aus dem Leben treten möchte. Damit meine ich sind sie davon überzeugt dass in der Zukunft die Medizin/Wissenschaft soweit sein wird, dass man einen Menschen solange er es möchte am Leben erhalten kann? Vielen Dank schon einmal im voraus, Ein interessierter Student! |
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Subject :Re: Der konkrete Weg zum Kryoniker
10.01.2012 – 22:36 Uhr
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Subject :Re: Der konkrete Weg zum Kryoniker
10.01.2012 – 15:38 Uhr
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Subject :Re: Der konkrete Weg zum Kryoniker
10.01.2012 – 13:03 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Topic :
Der konkrete Weg zum Kryoniker
Bei CI wird nur das Gehirn vitrifziert. Der Grund ist wohl dass deren einfachere (und weitaus billigere) Vitrifikationslösung (VM-1) im Gegensatz zu der von Alcor verwendeten (M22) nicht für die Ganzkörperperfusion geeignet ist – es enstehen sonst heftige Ödeme … Weiterhin wäre zu berücksichten, dass bei Alcor ein (potentiell sehr kostspieliger) Standby im Preis enthalten ist, von dem man allerdings nur profitiert, wenn man sich zu dem Zeitpunkt in den USA aufhält. Auch ist bei Alcor der Transport enthalten.
Welche Organisation professioneller arbeitet fällt mir persönlich schwer (abschließend) zu beurteilen. Letztlich habe ich bislang keine von beiden besucht … |
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Subject :Re: Der konkrete Weg zum Kryoniker
09.01.2012 – 17:45 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Der konkrete Weg zum Kryoniker
Es ist nicht ganz einfach, Deine Fragen so pauschal zu beantworten. Ich sehe definitiv keine Gefahr, dass CI finanzielle Probleme bezüglich der Lagerung bekommen könnte. Die Geschäftsphilosophie ist sehr konservativ und solide, es gab seit 1976 keine Preiserhöhung, trotzdem ist CI im Besitz von Haus, Grundstück und nicht unerheblichem Investionsvermögen, (transparent publiziert im Long Life Magazine Nov/Dec Seite 10-13: http://www.cryonics.org/immortalist/). Auch Alcor hat "Financial Statements" online (http://www.alcor.org/Library/html/financial.html), so dass ein direkter Vergleich der für Dich interessanten Fakten problemlos möglich ist. Zur Professionalität gibt es vermutlich sehr viele unterschiedliche Meinungen, nicht immer ist der Favorit dabei Alcor. Ich würde dazu raten, sich mal in Ruhe 3-4 Patientenreports beider Organisationen durchzulesen, dann ergibt sich vermutlich ein ganz guter Überblick der grundsätzlichen Unterschiede. Die Reports sind online unter http://cryonics.org/refs.html#cases und http://www.alcor.org/cases.html. |
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Subject :Re: Der konkrete Weg zum Kryoniker
09.01.2012 – 09:38 Uhr
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| Interessent |
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Topic :
Der konkrete Weg zum Kryoniker
Die deutlichen Preisunterschiede zwischen Alcor und CI machen mich ziemlich stutzig. Alcor verlangt stolze 200000 Dollar für eine Ganzkörpervitrifikation - CI dagegen nur 35000 Dollar. Auch die Mitgliedsbeiträge bei Alcor sind wesentlich höher. Kann man davon ausgehen, dass CI für diesen Preis genauso professionell arbeitet? Außerdem habe ich Bedenken, dass CI möglicherweise Probleme mit der Bezahlung der langen Lagerung bekommen könnte. |
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Subject :Re: Der konkrete Weg zum Kryoniker
08.01.2012 – 12:29 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Der konkrete Weg zum Kryoniker
Ich empfehle die Mitgliedschaft in unserem Verein :) Unsere nun fast 40 Mitglieder sind soweit ich weiß alle an Kryonik interessiert, und viele von ihnen tauschen gern ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus. Eine konkrete Empfehlung für einen Dienstleister („Firma“ ist nicht ganz korrekt, da es sich bei Alcor und CI um Non-Profit-Organisationen handelt) möchte ich nicht aussprechen. Das bleibt halt eine persönliche Entscheidung. Die Wahl der Versicherungsgesellschaft ist fast beliebig. Wichtig ist wohl lediglich, dass der Begünstigte eine im Ausland ansässige juristische Person sein darf. Über die optimale Höhe der Versicherung bin ich mir selbst im Unklaren. Eine deutliche Überversicherung scheint aus mehreren Gründen sinnvoll zu sein (u.a. Kursschwankungen). Weiterhin ist zu berücksichtigen dass bisher keine der beiden Dienstleister einen Standby in Europa anbietet. Zwar wird bisher ein Standby kostenlos vom Deutschen Kryonik-Team geleistet. Es scheint mir aber riskant, langfristig darauf zu vertrauen, dass dieser Service kostenlos bleibt. Ich werde mich mal bei Prof. Sames informieren, wie das langfristig gedacht ist. |
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Subject :Der konkrete Weg zum Kryoniker
08.01.2012 – 10:52 Uhr
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| Interessent |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Der konkrete Weg zum Kryoniker
Die Kryonik begeistert mich - wie kann man aber nun am besten Kryoniker werden? Zum einen gibt es zwei Firmen, die Kryonik anbieten (Alcor und CI), welche der beiden Institute ist zu empfehlen? Alcor erscheint mir (zumindest von der Website her) professioneller zu sein. Ich würde mich daher für Alcor entscheiden. Bei welcher Versicherung kann man dann am besten eine Risiko-Lebensversicherung abschließen und welche Höhe sollte man versichern? Ist die preisgünstigere Neuro-Konservierung zu empfehlen? Mir persönlich wäre allerdings eine Ganzkörperkonservierung lieber. Von Mind-Upload halte ich nix, weil das Bewusstsein dabei vermutlich (aus meiner Sicht) verloren geht. Viele Grüße |
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Subject :Re: Chancen der Wiederbelebung
07.01.2012 – 12:16 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Chancen der Wiederbelebung
Ja, Reperfusionsschäden entstehen, wenn wieder Sauerstoff ins Gewebe kommt. Bezüglich reversibler Konservierung von ganzen Säugetieren weiß ich von lediglich einem entsprechenden Forschungsprojekt. Ich zitiere die SA Konferenz-Broschüre von 2011: Major new findings from Phase I of a revolutionary longterm project to achieve reversible whole-body solid state suspended animation in humans. This project, conducted at 21st Century Medicine, is the only whole body vitrification research being conducted in mammals and was funded entirely by a $5.6 million dollar grant from the Life Extension Foundation. Cryobiologist Greg Fahy will discuss how well whole animals can be cryopreserved right now, the possibility of using a single advanced vitrification solution to cryopreserve entire animals and, eventually, humans, and a unique, newlyinvented technology to produce large, cryopreserved tissue slices for scanning and transmission electron microscopy. A proposal and budget for Phase II of the Whole-Body Vitrification Project will also be presented.
Leider konnte ich der Konferenz nicht beiwohnen, so dass ich nicht genau weiß, wie weit das Vorhaben nun eigentlich fortgeschritten ist. |
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Subject :Re: Chancen der Wiederbelebung
07.01.2012 – 10:37 Uhr
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| Daniel |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Chancen der Wiederbelebung
Habe ich das richtig verstanden, die besagten Schäden nach kurzzeitigem Sauerstoffentzug treten beim Auftauen auf, nicht jedoch beim Einfrieren? Beim Einfrieren wäre das wohl weitaus problematischer, weil der Tod unerwartet eintreten kann und dann schnell gehandelt werden muss (Beim tödlichen Unfall z.B. lässt sich wohl ein Sauerstoffentzug von mehreren Minuten bis Stunden nicht ausschließen). Beim Auftauen hingegen kann man von einer kontrollierten Operation sprechen, die zeitlich genau geplant werden kann. Ich habe nochmal mit ihm gesprochen. So prinzipiell kann er sich dazu nicht äußern bzw. hält es theoretisch nicht für unmöglich, aus seiner Sicht nur für unwahrscheinlich. Er hat sich mit dem Gebiet der Kryonik aber auch nicht tiefgründig auseinander gesetzt. Obwohl mittlerweile wohl viele Indizien dafür sprechen, dass Kryonik funktionieren kann, wird man für solche Gedanken von vielen Menschen leider als Spinner abgetan. Der schlagende Beweis wäre meiner Meinung nach das erfolgreiche Auftauen eines Säugetiers (vielleicht einer Maus). Ist man technisch davon noch sehr weit entfernt oder hapert es an den finanziellen Mitteln? |
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Subject :Re: Chancen der Wiederbelebung
06.01.2012 – 22:14 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Chancen der Wiederbelebung
Ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Hier zunächst mein Kenntnisstand: Nervenzellen sterben erst nach mehrern Stunden Sauerstoffenzug ab (siehe etwa Garcia et al. in Stroke, 1995). Extreme Kälte stoppt diese Vorgänge. Allerdings können bereits wenige Minuten Sauerstoffentzug zu beträchtlichen Hirnschäden (Reperfusionsschäden) führen, wenn reanimiert bzw. reperfundiert wurde. Die entscheidende Frage scheint mir also zu sein, ob es irgendwann möglich sein könnte, diese Reperfusionsschäden beim zu reanimierenden Kryopatienten zu vermeiden (etwa indem vor der Reperfusion der ATP-Level in den Zellen wieder angehoben würde, usw.) oder vielleicht sogar teilweise zu beheben (Abbau von Hypoxanthin, usw.). Hält der Neurologe dies für prinzipiell unmöglich? Ja, Körper in Suspended Animation sind sozusagen vorrübergehend klinisch tot. Es gibt auch andere Beispiele (etwa Anna Bågenholm). Allerdings ist die Situation bei einem natürlichen Tod anders, insofern dass normalerweise Sauerstoffentzug bei Zimmertemperatur stattfindet. Bezüglich des strukturellen Erhalts befürchte ich, dass dieser keinen Aufschluss über die obige Fragestellung gibt. Auch wenn die Struktur komplett erhalten ist, wird der ATP-Mangel vermutlich ohne verfügbare Gegenmaßnahme zu Reperfusionsschäden führen. Vitrifikationslösungen sind toxisch. Wegen der großen Kälte haben sie allerdings nur wenig Gelegenheit, eine destruktive Wirkung zu entfalten. Es gilt die Lösung also beim Auftauen zu entfernen, solange die Körpertemperatur entsprechend niedrig ist … |
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Subject :Re: Chancen der Wiederbelebung
06.01.2012 – 17:45 Uhr
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| Daniel |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Chancen der Wiederbelebung
Er meinte, nachdem keine Hirnströme mehr messbar sind, ist das Gehirn (bzw. die Person) klinisch tot. Es setzt dann ein irreversibler Prozess ein, die Nervenzellen sterben ab. Kann man eigentlich bei der Suspended Animation bei 10°C Hirnströme messen? Falls nicht, wäre ja schon der Gegenbeweis erbracht. Aber selbst Komapatienten zeigen Hirnströme. Man möchte ja beim "Brain Preservation Project" zeigen, dass die Struktur des Gehirns beim Einfrieren vollständig erhalten bleibt. Dann wäre das oben beschriebene Problem auch gelöst oder? Ich habe auch gehört, dass die Vitrifikationslösungen sehr giftig sind und vermutlich die Zellen beim Auftauen angreifen. |
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Subject :Re: Chancen der Wiederbelebung
06.01.2012 – 16:26 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Chancen der Wiederbelebung
Bei spekulativen Technologien scheint es mir sinnvoller, von Plausibilität zu reden als von Wahrscheinlichkeiten. So gesehen scheint mir das Verfahren weitestgehend plausibel zu sein. Die größte Schwierigkeit ist vielleicht, dass man mit den heute verfügbaren Vitrifikationslösungen noch sehr schnell abkühlen muss, um überall eine Vitrifikation zu erreichen. Bei so großen Organen wie das menschliche Gehirn ist das wohl nicht trivial. Mich würden der Einwand des Neurologen interessieren. Gab er Details an? |
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Subject :Chancen der Wiederbelebung
06.01.2012 – 15:26 Uhr
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| Daniel |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Chancen der Wiederbelebung
Hallo, erstmal vielen Dank für die Arbeit, die hier geleistet wird. Ich bin erst seit kurzem auf das Thema Kryonik aufmerksam geworden und bin mittlerweile ziemlich begeistert davon. Es besteht tatsächlich die Möglichkeit, in der Zukunft zu leben und das (durch Altersforschung) vermutlich auch noch sehr lange. Mich interessiert vor allem die Frage, wie wahrscheinlich eine Wiederbelebung sein kann. Ich habe einem Bekannten (Neurologe, der sich tagtäglich mit dem Gehirn beschäftigt) davon erzählt und er meinte, dass dieses Vorhaben aus seiner Sicht völlig unmöglich erscheint. Ich bin selber Naturwissenschaftler und habe mich in den letzten Tagen intensiv mit der Materie beschäftigt und muss sagen, ich kann mir gut vorstellen, dass eine Wiederbelebung nach dem Einfrieren gelingt. -Zum einen ist durch Suspended Animation bekannt, dass das Gehirn nach längerer völliger Untätigkeit (keine Hirnströme mehr messbar) wieder funktionieren kann. -Andererseis kann man zeigen, dass Zellen bzw ganze Organe die enorme Stickstoffkühlung überleben. Hinzu kommt, dass man mit dem Auftauen extrem lange warten kann (Stichwort Arrhenius-Gleichung). Diese Tatsachen stimmen mich (als wissenschaftlich sehr kritisch eingestellten Menschen) ziemlich optimistisch. Gibt es bei der Sache eigentlich einen ganz großen Haken, den ich vielleicht übersehen habe? Wenn man das Gehirn einfrieren kann, ohne es groß zu schädigen, wird es doch für zukünftige Generationen mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich sein, den Menschen wiederzuerwecken und auch zu heilen. Wie sehen sie das? Gehen sie von den oft beschriebenen 1%-5% aus oder denken sie insgeheim wesentlich optimistischer? Viele Grüße |
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Subject :Symposium der Gemeinschaft D. Kryobanken
30.08.2011 – 10:47 Uhr
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| Arno |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Biotech-Firmen
3. GDK-Symposium 2011 in Sulzbach/Saar
Am Donnerstag, den 03. November findet das dritte Symposium der Gemeinschaft Deutscher Kryobanken e.V. statt. Es werden Fragen zu aktuellen Entwicklungen in der Kryotechnologie und in Kryobanken behandelt. In diesem Jahr wird das Fraunhofer IBMT in Sulzbach/Saar Gastgeber sein.
Am Freitag, den 04. November findet ab 9:00 Uhr die Mitgliederversammlung der Gemeinschaft statt.
Interessenten melden sich bitte bei Herrn Dr. von Walcke-Wulffen. (vincent.walcke@kryobanken.de oder +49 68 97 / 90 71 52) Quelle: http://www.kryobanken.de/aktuell.php?year=2011&news_id=107 |
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Subject :Re: Biotech-Firmen
07.07.2011 – 11:57 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Biotech-Firmen
Erwähnenswert ist sicherlich auch das kürzlich vorgestellte Forschungsprojekt in Leipzig. Bezüglich der privaten Finanzierung von Kryo-Forschung: Nein, in dieser Hinsicht engagiert sich die DGAB bisher nicht explizit. Denkbar wäre das schon. Aber vermutlich bräuchte es da jemanden mit Erfahrung auf dem Gebiet. |
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Subject :Re: Facharbeit
05.07.2011 – 16:50 Uhr
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| Vanessa |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Facharbeit
Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort und die Links!! Ich werde mich dann heute noch einmal in unserer Uni-Bibliothek nach diesen Büchern und weiterer geeigneter Literatur umsehen. ...meine Facharbeit ist so gut wie gerettet  LG |
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Subject :Re: Biotech-Firmen
05.07.2011 – 15:29 Uhr
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| Peter |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Biotech-Firmen
Danke für die Antwort. Das hatte ich mir fast gedacht... ich kenne nämlich auch nur 21st CM von Greg Fahy. Eigentlich sehr schade und traurig, dass es auf diesem Gebiet nicht mehr Forschungsanstregungen gibt. Könnte mir vorstellen, dass diese Thematik ja aber eigentlich doch auch sehr interessant für viele Menschen ist (z.B. wohlhabendere ältere Personen) und diese ja eventuell auch diese Art von Forschung in Form z.B. einer gemeinnützigen Gesellschaft finanzieren könnten und eventuell würden?! Gibt es denn ausgehend von der DGAB irgendwelche Anstregungen so etwas zu etablieren oder entstehen zu lassen? Oder ist diese Ansicht einfach zu optimistisch und naiv? Gruß, Peter. |
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Subject :Re: Biotech-Firmen
05.07.2011 – 12:57 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Biotech-Firmen
Mir sind nur wenige Biotech-Fimen bekannt, die entsprechende Forschung betreiben. Eine davon ist 21st Century Medicine, die Patenthalterin von M22. Die Kryonik ist vermutlich kein interessanter Markt, solange es nicht deutlich mehr Interessenten (und somit letztlich auch Patienten und Absatz für Biotech-Produkte) gibt. Besonders innovative Produkte könnten eventuell für dieses mehr an Nachfrage sorgen. Die Kryokonservierung von Organen ist aber auch von Interesse, um Spenderorgane aufzubewahren und/oder über große Entfernungen transportieren zu können. Dieser Markt dürfte durchaus groß genug sein. Natürlich bedarf es auch hier innovativer Produkte, etwa Kryoprotektiva mit besonders geringer Toxizität. |
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Subject :Re: Facharbeit
04.07.2011 – 21:57 Uhr
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Subject :Facharbeit
04.07.2011 – 17:11 Uhr
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| Vanessa |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Facharbeit
Hallo, ich muss bis zum 12. Juli eine Facharbeit im Fach Deutsch schreiben. Mein Thema lautet "Kryonik-Tiefgefroren in eine bessere Zukunft?". Ich habe schon sämtliche Informationen von verschiedensten Internetseiten (u.a. auch viel von dieser) zusammengetragen, jedoch habe ich heute erfahren, dass ich nicht nur Internetseiteiten als Informationsquellen verwenden darf, sondern auch Fachliteratur (also Bücher) benötige. Auch das habe ich schon "gegoogelt", jedoch nur eine Seite (http://www.transhuman.de/kryoniklit.htm)...hoffe, dass ich das hier so angeben darf...gefunden. Leider kann ich keines dieser Bücher bis Dienstag in einer Bibliothek bekommen (,da verliehen, nicht vorhanden, etc.). Meine Frage ist jetzt, ob hier jemand (so quasi als "Profi") noch andere, geeignete Bücher für eine Facharbeit (4-6 Seiten in der neunten Klasse eines Gymnasiums) kennt. Ich bitte um schnelle Antwort, da ich notfalls mein Thema bis Dienstag noch ändern und natürlich fertigstellen muss. Danke schon im Vorraus! LG Vanessa |
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Subject :Biotech-Firmen
04.07.2011 – 14:17 Uhr
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| Peter |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Biotech-Firmen
Hallo, gibt es denn eigentlich auch/schon Firmen welche bereits ernsthaft an der Entwicklung und Durchführbarkeit der Kryokonservierung einzelner Organe oder ganzer Individuen forschen? Wäre/ist dies denn eigentlich ein lukrativer Markt oder eher unrentabel für Biotech-Firmen? Gruß, Peter. |
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Subject :Re: Maturarbeit
18.06.2011 – 08:31 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Maturarbeit
Ja, die Fragen wirken jetzt ausgewogener. Eine Kleinigkeit möchte ich dennoch anmerken: Es heißt Kryoniker, nicht „Kryonist“. Gern stehe ich Ihnen für ein Interview zur Verfügung. Meine Email-Adresse finden Sie im Impressum. Bitte melden Sie sich frühzeitig. |
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Subject :Re: Maturarbeit
12.06.2011 – 21:45 Uhr
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| Kevin |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Maturarbeit
Erstmals danke für Ihre Rückmeldung. Ich habe die Fragen auch mit meiner Betreuungsperson noch einmal angeschaut und sie etwas umgeschrieben: Welche Bedeutung haben Leben und Tod in der westlichen Gesellschaft , und im Speziellen unter den Kryonisten?Weshalb ist die Kryonik bisher nicht in der breiten Gesellschaft etabliert, und welche Gründe sprechen dafür, welche dagegen, dass die Kryonik in Zukunft einmal gesellschaftlich und wissenschaftlich akzeptiert werden könnte? Was für ethische, psychische und gesellschaftliche Folgen würde die erfolgreiche Reanimation von Kryopatienten nach sich ziehen? Für meine Arbeit werde ich sicher auch noch ein Interview mit einem Befürworter und einem Gegner der Kryonik führen. Das Interview wäre allerdings erst in 2,3 Monaten, denn zuerst werde ich noch viel Recherchearbeit leisten müssen. Ich würde mich aber sehr freuen wenn ich Sie dann als Interviewpartner Pro-Kryonik verwenden könnte. Freundliche Grüsse Kevin Kohler |
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Subject :Re: Maturarbeit
12.06.2011 – 23:21 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Maturarbeit
Es freut mich, dass Sie sich dieses spannende Thema ausgesucht haben :) Anmerkungen: - Die Frage nach dem fehlenden Durchbruch gibt sicherlich viel her, zumal sie (aus meiner Sicht) nicht trivial ist.
- Die Frage nach der wissenschaftlich akzeptierten Bestattungsform scheint mir in sich widersprüchlich. Wenn sich Kryonik als reversibel herausstellen sollte, waren die jeweiligen Patienten offenbar nicht tot (also unwiederbringlich geschädigt). Kryonik versteht sich folglich nicht als Bestattunsform, sondern als experimentelle Medizin. Davon abgesehen ist die Frage, ob sich die (gesellschaftliche und wissenschaftliche) Akzeptanz der Kryonik in Zukunft wesentlich erhöht sicherlich spannend. Die Mitgliederzahlen der Dienstleister steigen bisher stetig, aber anscheinend nur linear.
- Die Frage nach den Konsequenzen erlaubt sicherlich auch einige interessante Analysen.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Arbeit! Gerne beantworten wir weitere Fragen … |
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Subject :Maturarbeit
09.06.2011 – 01:25 Uhr
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| Kevin |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Maturarbeit
Hallo zusammen, ich bin ein Kantonsschüler aus der Schweiz und möchte meine Maturarbeit (=Abitur in Deutschland) über das Thema Kryonik verfassen. Ich bin noch in der Anfangsphase und für mich geht es derzeit darum das Thema einzugrenzen und Hypothesen/Fragestellungen für den Projektvertrag zu definieren. Bei der Recherche bin ich über diese Seite "gestolpert" und möchte daher gleich mal fragen was ihr von meinen vorläufigen Fragestellungen haltet, ob die etwas hergeben, und was ich noch ändern kann/soll/muss: Weshalb hat die Kryonik nach der Anfangseuphorie in den 1960er-Jahren nie den Durchbruch geschafft?Hat die Kryonik das Potenzial in Zukunft eine gesellschaftlich und wissenschaftlich akzeptierte "Bestattungsform" zu werden? Falls ja, unter welchen Voraussetzungen?Was für Folgen hätte es, auf den einzelnen Kryopatienten und auf die gesamte Menschheit, wenn die Kryonik eines Tages erfolgreich Menschen reanimieren kann? Freundliche Grüsse Kevin Kohler |
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Subject :Re: Anti-Frost-Proteine (AFP) Forschung in D.
04.06.2011 – 10:05 Uhr
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Subject :Anti-Frost-Proteine (AFP) Forschung in D.
04.06.2011 – 10:11 Uhr
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| Arno |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Anti-Frost-Proteine (AFP) Forschung in D.
Neue Wege in der Stammzelltechnologie durch pflanzliche Anti-Freeze-Proteine Pressemitteilung medways e.V./ Cluster Life-Sciences Mitteldeutschland, Jena vom 15.03.2011 Mit einem Gesamtprojektvolumen von 824.000 EUR fördert die Sächsische Aufbaubank (SAB) eine Produktentwicklung der BioPlanta GmbH, des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI), der VITA34 AG sowie des Leibniz-Institutes für Pflanzenbiochemie in Halle (IPB) zur Isolierung von sogenannten Anti-Freeze-Proteinen aus pflanzlichen Bioreaktorkulturen. Mit der Verwendung von solchen Proteinen sollen Alternativen zum derzeitigen Standard-Gefrierschutzmittel Dimethylsulfoxid (DMSO) gefunden werden, das als zell- und membranschädlich gilt. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und die Umsetzung der hochinteressanten Projektidee, pflanzliche Proteine bei der Kryokonservierung als Ersatz von DMSO einzusetzen.“, sagt Dr. André Gerth, Geschäftsführer der BioPlanta GmbH. Inhalt des Projektes ist die Entwicklung eines biotechnischen Verfahrens zur Produktion von Anti-Freeze-Proteinen (AFP) in Pflanzenbioreaktoren. Anti-Freeze-Proteine oder auch Eisstrukturierende Proteine gehören zu der Klasse der Polypeptide. Sie wirken beim Einfrieren von flüssigen Substanzen der Eiskristallbildung und somit der großflächigen Zerstörung der Zellwände entgegen. AFP binden an kleine Eiskristalle (Eiskeime) und verhindern deren Wachstum und Rekristallisierung. Die Nutzung dieses Effektes erlaubt die Lösung einer ganzen Reihe von Problemen in der Humanmedizin, Lebensmittelindustrie und Biotechnologischen Prozesstechnik. So wäre es möglich, Organe wesentlich schonender über lange Zeiträume unter Kryobedingungen zu lagern. Ebenso bietet diese Technologie neue Perspektiven in der Langzeitlagerung von Blutkonserven oder Spermien. Anti-Freeze-Proteine können auch in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen. So wird die Erhaltung einer stabilen Konsistenz von tiefgefrorenen Lebensmitteln wie Speiseeis, Brötchenteig oder Milchprodukten derzeit mit Fischproteinen oder chemischen Zusatzstoffen realisiert, was jedoch nachteilig ist. Hier wäre ein Einsatz von pflanzlichen AFPs denkbar, die relativ einfach aus unbedenklichen Quellen wie Karotten, Spinat oder Pastinaken isoliert werden können. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Ausarbeitung des Förderantrages und des kommerziellen Anwendungsszenarios wurde vom Cluster Life-Sciences Mitteldeutschland, einem regionenübergreifenden Verbund zur Unterstützung des Technologietransfers in den Lebenswissenschaften mit Sitz in Jena begleitet. „Die erfolgreiche Einwerbung dieser Forschungsmittel zeigt, dass unser regionenweiter Ansatz der gemeinsamen Prüfung von kommerziellen Anwendungen für Innovationen der Biotechnologie-Szene in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen richtig ist.“, freut sich Martin Pohle, Projektleiter des Cluster Life-Science Mitteldeutschland beim medways e.V. in Jena. Die Strategie des Netzwerkes ist es, Clusterarbeit stringent auf die Herausarbeitung neuer Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle zu konzentrieren, die das nachhaltige unternehmerische Wachstum fördern. Die Projektarbeit wird vorwiegend selbstständig durch Konsortien aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen gestaltet, die sich aus kommerziellem Interesse um mehrere Themen versammeln. So kann mit vergleichsweise geringem Mitteleinsatz hochqualitativer Technologietransfer geleistet werden. Auch für die Nutzung in der Lebensmittelindustrie vertrauen die Projektpartner auf den Cluster Life-Science Mitteldeutschland. Gemeinsam mit regionalen und internationalen Lebensmittelherstellern sowie Anbietern von Zusatzstoffen soll eine industrielle Anwendung in weiteren Projekten angegangen werden. Erste Kontakte zu Unternehmen in Belgien und den Niederlanden wurden bereits mit Hilfe der Erfurter Dependance des European Enterprise Network (EEN) geknüpft. Weitere Informationen: Martin Pohle, M.A., Projektleiter medways e.V. c/o Cluster Life Sciences Mitteldeutschland Wildenbruchstrasse 15 D-07745 Jena Tel.: 03641-67 56 90 Fax: 03641-67 56 93 Email: pohle@cluster-biotechnologie.de http://www.cluster-biotechnologie.de Quelle: bio-city-leipzig.de |
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Subject :Re: Finanzierungsfrage 2
27.05.2011 – 10:58 Uhr
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| Arno |
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Topic :
Finanzierungsfrage 2
Es wäre natürlich besser wenn so ein exklusiver Vertrag z.B. von einem Verein standardisiert und den Mitgliedern zu Verfügung gestellt wird. Dann mussten die Versicherungsgesellschaften den Vertrag nicht so lange prüfen, da es mittlerweile bekannter Standard wäre. |
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Subject :Re: OT: Gehrin Konservieren ohne flüsStickstoff
26.04.2011 – 07:56 Uhr
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| Marcus Beyer |
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OT: Gehrin Konservieren ohne flüsStickstoff
Besten Dank für Ihre Anfrage! Leider gibt es kaum Untersuchungen zu der Frage, ob solche Verfahren dauerhaft konservieren können. Weitere Überlegungen hierzu (philosophische mal außer acht gelassen) enden meist mit der Feststellung, dass die chemische Konservierung einen wesentlichen Nachteil hat: Ihre Effektivität bezüglich Informationserhaltung kann zunächst nur geschätzt/gemutmaßt werden, während bei der Kryokonservierung experimentell immer besser gezeigt werden kann, dass/inwiefern sie lebenserhaltend wirkt. Ich empfehle den Artikel „Chemopreservation: The Good, The Bad and the Ugly“ für einen ersten Einblick in die Thematik. |
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Subject :OT: Gehrin Konservieren ohne flüsStickstoff
26.04.2011 – 00:08 Uhr
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| Ernst Müller |
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Topic :
OT: Gehrin Konservieren ohne flüsStickstoff
Da eine Nachbildung des Gehirns mit künstlichen neuronalen Netzwerken in ferner Zukunft sicherlich umsetzbar ist, frage ich mich ob zum bloßen Informationserhalt des Gehirns nicht eine Konservierung z.B: in Phenol statt flüssigen Stickstoff ausreichen würde. Über längere Zeit eingelegte Gehirne sehen zumindest makroskopisch noch intakt aus. Wird das mit Phenol konservierte Gewebe (Synapsen / Neuronen) mit der Zeit mikroskopisch geschädigt? Ein konserviertes Gehirn könnte viel besser über längere Zeit gelagert werden. Gibt es da bereits Überlegungen? Vielen Dank |
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Subject :Re: Finanzierungsfrage 2
04.04.2011 – 14:06 Uhr
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| Arno |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierungsfrage 2
Hallo Damit die Versicherungen tatsächlich nicht auf Dumme Gedanken irgendwann kommen könnten, sollte logischerweise ein zusätzlicher Vertrag der Versicherungsgesellschaft beim Abschluss zum unterschreiben vorgelegt werden, welcher bei einem Kryonikfall ganz genau alles formuliert und regelt. LG Arno |
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Subject :Re: Kryostase/Kyro-Kammer
15.03.2011 – 21:42 Uhr
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Subject :Re: Kryostase/Kyro-Kammer
13.03.2011 – 13:58 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Topic :
Kryostase/Kyro-Kammer
Hallo N3storys, ich bin leider etwas überfragt, was Sie sich als Antwort von uns erwarten. Wir haben leider auch nicht die Kapazitäten, private oder kommerzielle Buchprojekte mit umfangreichen Recherchen zu unterstützen. Als Startpunkt würde ich vielleicht einmal nach den englischen Begriffen cryonics, cryostasis und cryopreservation suchen (welche nicht immer klar definiert sind und häufig nicht immer genau dieselbe Bedeutung haben). Eine Übersicht über eine Fülle von Ressourcen in Form von Internetseiten, Filmen und Büchern bietet das Cryonics Institute unter http://cryonics.org/biblio.html Eine kleine Auflistung wissenschaftlicher Artikel zum Thema findet sich im unteren Bereich der Website http://www.imminst.org/cryonics_letter/ Ich hoffe, dass Ihnen das weiter hilft. Mit freundlichen Grüßen, Dirk |
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Subject :Kryostase/Kyro-Kammer
12.03.2011 – 23:50 Uhr
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| N3storys |
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Kryostase/Kyro-Kammer
Guten Tag, Ich bin Hobbyschriftstellerin, und habe eine Frage bezüglich der Kyrostase, da ich sie in meine Geschichte gerne einbauen würde. Wie sieht es mit der Geschichte dieser Forschung aus? Also Theorie und Praxis. Beim Googln finde ich so gut wie nichts. lg N3storys |
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Subject :Re: Kryostase/Neurowissenschaften.
30.10.2010 – 19:47 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Topic :
Kryostase/Neurowissenschaften.
Unsere Gesellschaft konzentriert sich auf Methoden den Metabolismus anzuhalten (Kryonik, eventuell auch chemische Fixierung) oder zumindest stark zu verlangsamen (Suspended Animation und eventuell andere Formen tiefer/profunder Hypothermie).
Dort wo es Berührungspunkte gibt und es sich anbietet, begleiten wir auch andere Wissenschaftszweige. So hatten wir beispielsweise auf unserem Symposium einen Vortrag über "Nanotechnology and Cryonics" (von Dr. Mathwig, ETH Zürich). Dies kann aber aus verschiedenen Gründen nur in mäßigem Umfang geschehen. |
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Subject :Kryostase/Neurowissenschaften.
19.10.2010 – 20:08 Uhr
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| Niklas P. |
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Topic :
Kryostase/Neurowissenschaften.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich zuallererst für die sehr Informative Website bedanken. Aufgrund meines wissenschaftlichen Interesses, gibt sich für mich die Frage auf, ob Sie neben der Kryonik, auch weitere Forschungen im Bezug auf Lebensverlängernde/verändernde Maßnahmen begleiten, oder darüber informieren. Als Beispiel nehme ich einige Artikel des Neurowissenschaftlers David Eagleman welcher sich eingehend mit der Möglichkeit beschäftigt, (vereinfacht) die menschliche Gehirnstruktur zu decodieren und/oder zu transferieren. Auch die Nanotechnologie, welche sich zunehmend zu entwickeln scheint, regt zu dem Gedanken an, überdisziplinär gemeinsame Ziele zu verfolgen. Für mich sind diese wissenschaftlichen Schritte begleitend zur Kryonik ein guter Ansatz zu zukünftigen Forschungs- und Wissenschaftsgrundlagen, neben der derzeitigen praxisnahen Gegenwartsforschung. Ich würde es begrüßen (ggf. auch durch die Erwägung eines Mitgliedsantrages), wenn sie mir mitteilen könnten, ob die DGBA sich begleitend, eben auch mit dieser Thematik beschäftigt. Vielen Dank für Ihre Zeit Niklas P. teutofa@web.de |
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Subject :Re: Was muss man konkret tun?
12.09.2010 – 12:15 Uhr
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| Dr. Christiane Weidemann |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Was muss man konkret tun?
Hallo Gunter, ich meinte natürlich die Finanzierung :) - die Kryonik ist erst unwiderruflich, wenn man soweit ist (ein Widerruf fiele dann auch nach den Umständen schwer, wenn man eingefroren ist :)). Der Einsatz der Kryonikinstitute in der Versicherung als "beneficiary" bzw. Empfänger sollte aber unwiderruflich sein, damit Familienmitglieder nicht auf "dumme Gedanken" kommen. Viele Grüße Christiane |
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Subject :Re: Was muss man konkret tun?
24.08.2010 – 00:56 Uhr
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| Dr. Gunter Boden |
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Topic :
Was muss man konkret tun?
Hallo Christiane, Nichts für ungut ! Aber eine kleine Korrektur muß erlaubt sein. Die Finanzierung der Kryo-Lagerung ist nicht unwiderruflich ,sondern zu Lebzeiten jederzeit widerrufbar einschließlich Rückzahlung vorausgezahlter Beträge.Siehe CI-Vertrag. Es grüßt vielmals und findet Deine Aktivität cool GuBo |
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Subject :Re: Was muss man konkret tun?
17.08.2010 – 17:29 Uhr
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| Dr. Christiane Weidemann |
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Topic :
Was muss man konkret tun?
Rechtlich ist vor allem wichtig, dass man einen entsprechenden Vertrag mit dem kryonischen Institut seiner Wahl abgeschlossen und ausreichend unwiderruflich finanziert hat. Ich rate dazu, ab einem gewissen Alter zumindest den Sockelbetrag (also den Grundbetrag) als Voraus in bar zu bezahlen - so kann m.E. kein Erbe, keine Versicherungsschwierigkeit etc. die kryonische Konservierung als solche verhindern. Es geht natürlich auch über Lebensversicherung (Risiko bis 75 Jahre oder Kapital bis 67 (glaube ich)), aber auch da muss man irgendwann die Summe als solche in Bar bezahlen. Die rechtliche Frage ist also gar nicht so schwer, viel wichtiger ist die zeitnahe Konservierung. |
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Subject :Re: Was muss man konkret tun?
17.08.2010 – 00:10 Uhr
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Subject :Re: Was muss man konkret tun?
14.08.2010 – 00:38 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Was muss man konkret tun?
Um kryonisch versorgt werden zu können, ist ein Vertrag mit einem Dienstleister notwendig, der auch langfristig lagern kann: Das sind hauptsächlich Alcor Life Extension Foundation und Cryonics Institute. In jedem Fall ist es empfehlenswert sich unserer Gesellschaft anzuschließen, da wir deutschlandweit die meiste Erfahrung und gegenseitige Hilfestellung in Sachen Kryonik bieten können.
Bezüglich Erstversorgung ist Europa leider noch ganz am Anfang. DGAB-Ehrenmitglied Prof. Dr. med. Klaus Sames leitet ein Einsatzteam, welches Erstversorgungen vornimmt. Es werden jedoch noch dringend Helfer gesucht.
Die Frage bezüglich rechtlicher Präventivmaßnahmen möchte ich gerne an unsere Juristin weitergeben. |
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Subject :Was muss man konkret tun?
13.08.2010 – 23:43 Uhr
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| Kryoniker |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Was muss man konkret tun?
Ich finde es hervorregend, dass es eure Gesellschaft gibt. Trauriger finde ich die Tatsache, dass man als Bürger des Alten Kontinents quasi dazu verdammt ist, zu verrotten oder verbrannt zu werden. Europa könnte hier eine Vorreiterrolle einnehmen, in dem es angesichts der technischen Möglichkeiten, die sich heute und vor allem in Zukunft anbieten werden, die Bestattungsgesetze lockert. Da aber Neues in der Durchschnittsbevölkerung generell immer mit Angst verbunden ist und ein baldiges Umdenken leider eher unwahrscheinlich ist, jetzt meine Frage: Was muss ich als Europäer tun, wenn ich kryonisch konserviert werden möchte? Den finanziellen Aspekt möchte ich jetzt mal außen vor lassen. Wer würde hier die Erstversorgung übernehmen? Welche rechtlichen Schritte muss man tätigen, damit man in ein geeignetes Insititut überstellt wird und nicht etwa auf Grund von rechtlichen Unklarheiten daran gehindert wird? Hat jemand von euch schon Erfahrung damit? |
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Subject :Re: Fragen zur Seriösität und "Wiederbelebung"
14.06.2010 – 21:24 Uhr
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Subject :Re: Finanzierungsfrage 2
10.06.2010 – 14:07 Uhr
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| Dr. Christiane Weidemann |
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Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierungsfrage 2
Hallo, wirklich eine interessante Frage, die aber definitiv unter "juristisch ungelöst" abgelegt werden muss. Man kann nicht 100% voraussagen, wie ein zukünftiges Gericht diese Frage beurteilen wird. Meine Rechtsansicht hierzu ist, dass die Risiko-Lebensversicherung an bestimmte Versicherungsbedingungen geknüpft ist. Die Auszahlungsbedingung ist die amtliche Bescheinigung des klinischen Todes. Diese wird - denn das ist auch die Voraussetzung für die Kryonik - nach dem jetzigen Verständnis des klinischen Todes erstellt. Damit ist der Versicherungsfall nach den Versicherungsbedingungen eingetreten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sozusagen "ex post" durch eine Veränderung der Definition des klinischen Todes eine Rückzahlungspflicht konstruiert werden kann. Aber wie gesagt - wie ein Gericht das beurteilen wird, weiss man erst, wenn es passiert ist. Ich für meinen Teil hoffe, dass wir diese Rechtsfrage eines Tages beurteilen müssen. Mach ich dann auch gerne und hoffentlich persönlich. Ich sehe kein großes juristisches Risiko in diesem speziellen Punkt. Weil jemand die Festellungsklage erwähnte: Es ist fraglich, ob ein Gericht hier ein Feststellungsinteresse als gegeben ansieht. Sowohl als Anwältin als auch als Person halte ich diese konkrete Risiko für vernachlässigbar, 100%ig kann ich natürlich keine Auskunft geben. Wie bekannt ist dieses Thema noch nicht entschieden worden. Es ist eher sinnvoll, sich darum zu kümmern, dass das Geld auch wirklich an die Kryonikinstitute geht. Und vorzusorgen, dass die nächsten Angehörigen auch wirklich den vorläufig letzten Willen erfüllen. Christiane Weidemann |
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Subject :Re: Finanzierungsfrage 2
09.06.2010 – 23:37 Uhr
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Subject :Re: Finanzierungsfrage 2
09.06.2010 – 21:24 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierungsfrage 2
Wie gesagt: man kann in Gedanken viel hin- und herspielen. Das Risiko ist vermutlich gering, ich verweise hier mal auf den Rechtsbegriff der Sittenwidrigkeit. Trotzdem würde ich persönlich mich jederzeit auf das Risiko einlassen, dass die Versicherung das Geld zurückfordert. Was ist die Alternative? |
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Subject :Finanzierungsfrage 2
09.06.2010 – 00:27 Uhr
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| Timo |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierungsfrage 2
Hallo Alle, In den letzten Tagen habe ich die ersten Recherchen durchgeführt, wozu auch die ersten Gespräche mit Versicherungen zählten. Dabei kam mir ein Gedanke zu der Risiko-Lebensversicherung. Angenommen man stirbt unglücklicherweise früh, der Versicherer zahlt auch den Betrag und man wird in der Zukunft reanimiert. Weiter angenommen der Versicherer existiert noch in der Zukunft. Wäre die Reanimation eine Art von "Vertragsbruch" ? Dem für-10-Minuten klinisch-Toten würde man wohl auch nichts bezahlen. - Wenn man es so sieht dauert das ganze nur länger an. mfg Timo |
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Subject :Re: Echte Biostase
02.06.2010 – 23:23 Uhr
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Subject :Re: Finanzierung
02.06.2010 – 00:37 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Hallo Christiane, ah, ja das macht es deutlicher! Ich persönlich nutze die Risiko-Lebensversicherung als Absicherung für den Fall, dass mir in dieser Minute etwas passiert. Das gibt mir 30 Jahre Zeit, um das Geld zusammen zu bringen - älter zu werden als 75 ist auch mein Plan ;-) Gleichzeitig gehe ich davon aus, dass ich mit anderen Methoden bessere Renditen erzielen kann als mit einer kapitalbildenden Lebensversicherung. Zusätzlich traue ich dem Gesetzgeber irgendwie nicht, was den langfristigen Status von kapitalbildenden Lebensversicherungen angeht... |
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Subject :Re: Finanzierung
01.06.2010 – 15:34 Uhr
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| Dr. Christiane Weidemann |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Hallo Dirk, naja, zur späteren Barzahlung ist aber eine Risikoversicherung nicht geeignet. Aber auch da kann der Staat nicht "ran", da ja kein Vermögen aufgebaut wird. Um mich klarer auszudrücken: Ich empfehle, Geld anzusparen (in welcher Form auch immer) und dann irgendwann bar zu bezahlen. Wir wollen doch alle älter - deutlich älter - als 75 werden, und im Augenblick gibt es Risikoversicherungen nur bis zu diesem Alter. Kapitalbildende Lebensversicherungen sind dabei eine Methode - nur muss man wissen, dass der Staat an diese eventuell "rankommt". Ich hoffe, die KLarheiten sind jetzt einigermaßen beseitigt, Grüße, Christiane |
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Subject :Re: Finanzierung
31.05.2010 – 23:35 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Hallo Christiane, mich irritiert der ausdrückliche Verweis auf den Abschluss einer kapitalbildenden Lebensversicherung - eine Risikolebensversicherung sollte doch ebenso gut funktionieren, oder? Die ist zwar staatlich nicht gefördert, aber es gibt ja auch kein angespartes Vermögen... |
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Subject :Re: Echte Biostase
31.05.2010 – 19:50 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Echte Biostase
Ich bin mir nicht sicher, wo Sie den prinzipiellen Unterschied sehen. Es geht in jedem Fall um die Anwendung von Kryoprotektiva. Das Verfahren des Waldfrosches (also ohne Vitrifikationslösung) funktioniert bis etwa -5°C, so viel ich weiß. Bei dieser Temperatur hält sich Gewebe nicht besonders lange. Der Körper altert also. Der Umstand, dass Kryonik nur post mortem angewandt werden darf, hängt wohl allein damit zusammen, dass die Reversibilität noch nicht nachgewiesen werden kann. |
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Subject :Echte Biostase
31.05.2010 – 17:52 Uhr
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| A941 |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Echte Biostase
Irgendwie gewinne ich den Eindruck dass es hier hauptsächlich um die kryonische Konservierung nach dem Tod geht, und weniger um die Verwirklicheung von Biostase wie sie in der Natur vorkommt (Waldfrosch). Sollten wir nicht mehr Energie in die "richtige" Biostase stecken um dann eines Tages lebende Menschen, wenn nötig, auf unbestimmte Zeit "einzufrieren"? PS.: Ich bin A941 aus dem Imminst Foren. |
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Subject :Re: Finanzierung
30.05.2010 – 17:21 Uhr
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| Dr. Christiane Weidemann |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Hallo, eine bereits erfolgte Barzahlung kann nach dem Tod mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr zurückgefordert werden, auch nicht als Pflichtteil. Hier ist eine vertragliche Gegenleistung von den Kryonikinstituten ja bereits erbracht worden. Nicht staatlich geförderte Lebensversicherungen muss man in der Regel bei Pflegebedürftigkeit auflösen. Daher ist es sehr sinnvoll, rechtzeitig eine kapitalbildende Lebensversicherung abzuschließen und dann möglichst bar im voraus zu bezahlen. Alle anderen Fragen muss man ich mir nochmal genauer ansehen. viele Grüße Christiane Weidemann |
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Subject :Re: Finanzierung
28.05.2010 – 08:00 Uhr
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| KryonikInteressierter |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Hallo Marcus Beyer, ich werde Ihnen in den nächsten Tagen eine E-Mail zu diesem Thema schreiben. |
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Subject :Re: Finanzierung
27.05.2010 – 09:23 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Eines unserer neusten Mitglieder ist promovierte Juristin, auf Wirtschafts- und Medizinrecht spezialisiert. Es gibt bei uns also durchaus Potential für eine solche Kryonik-Recht-Spezialisierung :) Wie ist es denn mit Ihnen: Hätten Sie Interesse an einer Mitgliedschaft? |
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Subject :Re: Finanzierung
27.05.2010 – 08:40 Uhr
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| KryonikInteressierter |
Guest |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Dass die Kosten für die Behandlung und Lagerung so etwas wie Schulden sind, die abbezahlt werden müssen, ist ein guter Gedanke. Auf längere Sicht wäre es für die Kryonik-Bewegung sicherlich hilfreich, wenn es einen Notar oder Anwalt gäbe, der auf Fälle im Zusammenhang mit Kryonik spezialisiert ist. |
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Subject :Re: Finanzierung
25.05.2010 – 16:11 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Man kann sicher viel spekulieren, was die Fantasie von Renten- und Pflegekassen angeht. In der Praxis würde ich aber erst einmal davon ausgehen, dass es keine Probleme gibt. De facto hat man nach amerikanischem Recht eine Leistung vertraglich vereinbart, die bezahlt werden muss. Ich würde es sogar so sehen, dass der noch offene Betrag im Prinzip eine Schuld gegenüber dem Cryonics Institute darstellt - ähnlich wie ein für eine Reise aufgenommener Kredit ja auch abbezahlt werden muss, selbst wenn diese aufgrund eines verschlechterten Gesundheitszustands des Rentners nicht mehr angetreten werden kann (und er keine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat). Meiner Meinung nach ist die Rechtslage in diesem gesamten Bereich aufgrund der wenigen Kryoniker bislang so wenig erprobt, dass sich Spekulationen praktischerweise nur bis zu einem gewissen Grad lohnen. |
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Subject :Re: Finanzierung
25.05.2010 – 10:36 Uhr
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| KryonikInteressierter |
Guest |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Hallo Dirk Nemitz, vielen Dank für die Antwort. Davon, dass man das Geld schon vorher an das Cryonics Institute überweisen kann, habe ich auch gehört. Ich frage mich, ob sich die Renten- oder Pflegeversicherung nicht auf den Standpunkt stellen kann, dass man das Geld jederzeit zurückfordern kann und es erst Leistungen gibt, sobald dies geschehen ist. Leider kenne ich mich mit der derzeitigen Rechtslage nicht genügend aus, um dies beantworten zu können. Was den Erbfall anbelangt, habe ich gelesen, dass die Erben auf einen Teil ihres Pflichtteils verzichten können. Ich denke, dass es da höchstens Probleme gäbe, wenn die Erben auf Teufel komm raus die kryonische Lagerung verhindern wollen, das an das Cryonics Institute überwiesene Geld auch als Vermögen gerechnet wird und das Vermögen nach Abzug des Pflichtteils zu niedrig ist. So etwas kann zwar passieren, aber da müssten schon mehrere ungünstige Dinge zusammen kommen. |
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Subject :Re: Finanzierung
22.05.2010 – 13:16 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Hallo Kryonikinteressierter, vielen Dank für Deine Frage! Das sind interessante Aspekte, die Kernprobleme der Finanzierung treffen. Meine Gedanken dazu: - Gegen Ansprüche auf das für die Suspension gedachte Geld kann man sich schützen, indem man das angesparte Geld nicht herumliegen lässt, bis der Gesamtbetrag zusammengespart ist. Stattdessen könnte man es in Raten zu beispielsweise US$ 500 oder US$ 1000 an das Kryonikinstitut überweisen. - Für den Erbfall müsste man selbstverständlich testamentarisch festlegen, dass primär die kryonische Suspension bezahlt werden sollte. Auch hier umgeht man aber einige Fallstricke, wenn man den Betrag (bzw. einen Großteil) bereits vorab an das Kryonikinstitut überweist. Ich denke, dass im Prinzip eine bis zum Ableben laufende Versicherung keines der oben genannten Probleme wirksam lösen würde. Eine US-Versicherung abzuschließen wäre gar nicht so schwierig, man müsste "lediglich" für die Gesundheitsprüfung durch die Ärzte der Versicherungsgesellschaft einmal in den USA Urlaub machen. Soweit ich weiß, zahlen diese aber auch nicht grundsätzlich bis zum Ableben, sondern zahlen irgendwann den angesparten Betrag aus (ähnlich wie unsere deutschen kapitalbildenden Lebensversicherungen). Hilft Dir das etwas weiter? |
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Subject :Finanzierung
21.05.2010 – 11:04 Uhr
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| KryonikInteressierter |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Finanzierung
Hallo, ich habe einige Fragen zur Finanzierung einer Kryonik-Behandlung. In einem anderen Thread wurde empfohlen, dass man eine Risiko-Lebensversicherung abschließt und parallel dazu bis zum Laufzeitende das benötigte Geld anspart. Meiner Meinung nach gibt es eine Reihe von Fällen, in denen man das angesparte Geld nicht für die Lagerung bei einem Kryonik-Anbieter nutzen kann: -Falls man pflegebedürftig wird und vor dem Ableben ein längerer Heimaufenthalt liegt, verlangt die Pflegeversicherung meines Wissens nach, dass man zuerst seine eigenen Reserven aufbraucht. -Wenn man nur die Grundsicherung als Rente erhält, so bekommt man ebenfalls nur Leistungen, wenn man vorher sein Vermögen aufgebraucht hat. Durch die demographische Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten ist es nicht unwahrscheinlich, dass man in eine solche Situation kommt. -Wenn der Arzt den Tod feststellt, tritt ja der Erbfall ein. Bedeutet dies nicht, dass ein Grossteil des Vermögens an die nahen Angehörigen geht? Besser wäre es, wenn man die Versicherung doch bis zum Ableben laufen lassen könnte. Bei deutschen Anbietern habe ich aber auch kein derartiges Angebot gefunden und eine ausländische Versicherung abzuschliessen führt auch zu organisatorischen Problemen. Mich würde interessieren, welche Ideen die anderen Forumsteilnehmer haben, wie man diese Probleme angehen kann. Vielen Dank im voraus! |
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Subject :Re: Vitrifizierung von Organen
13.05.2010 – 00:28 Uhr
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Subject :Re: Vitrifizierung von Organen
12.05.2010 – 23:05 Uhr
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Subject :Re: Human Hibernation
12.05.2010 – 11:02 Uhr
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Subject :Re: Fragen zur Seriösität und "Wiederbelebung"
12.05.2010 – 00:22 Uhr
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Subject :Vitrifizierung von Organen
11.05.2010 – 10:11 Uhr
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| ???? |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Vitrifizierung von Organen
OK, danke für die Antwort. Eine weitere Frage in diese Richtung wäre, welche Forscher euch denn bekannt sind, ausser Greg Fahy, welche gezielt die Konservierung von Organen oder kleinen Lebewesen durch Vitrifizierung untersuchen? Vielen Dank. |
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Subject :Re: Human Hibernation
06.05.2010 – 10:58 Uhr
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Subject :Re: Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
04.05.2010 – 23:25 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
Hallo Arno, ich fürchte, sowohl für die Änderung der rechtlichen Bestimmungen bezüglich Kryonik als auch für die recherche-intensive Einrichtung eines rechtssicheren Fonds zur Vermögenssicherung nach der Deanimation bräuchten wir zunächst vor allem eines: viel mehr Leute, die sich für die Kryonik interessieren. Mit dem kleinen Team, welches wir gerade haben, müssen wir uns ums Wesentliche kümmern. |
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Subject :Human Hibernation
04.05.2010 – 22:12 Uhr
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| ???? |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Human Hibernation
Hallo, könnte mir denn einer von euch bitte sagen, ob euch denn Wissenschaftler innerhalb Deutschland bekannt sind, welche die Mechanismen des Winterschlafes von Tieren in Hinsicht auf eine mögliche Anwendung am Menschen untersuchen? Wäre sehr dankbar für eine Antwort. Viele Grüße. |
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Subject :Re: Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
30.04.2010 – 15:51 Uhr
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| Arno |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
Hier habe ich eine interessante Passage dafür gefunden: " Die Stiftung ist im deutschen Recht das einzige Rechtsinstitut, mit dem eine natürliche Person es erreichen kann, ihren Willen auch noch Jahrhunderte nach ihrem Ableben für nachfolgende Generationen verbindlich zu machen. Die Einflussmöglichkeit einer verstorbenen Person endet normalerweise 30 Jahre nach dem Tode, denn das zweite bedeutsame Rechtsinstitut, um den eigenen Willen über den Tod hinaus durchzusetzen, die Dauertestamentsvollstreckung, ist nach § 2210 BGB in der Regel auf 30 Jahre beschränkt. " |
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Subject :Re: Fragen zur Seriösität und "Wiederbelebung"
30.04.2010 – 12:53 Uhr
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Subject :Re: Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
30.04.2010 – 11:37 Uhr
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| Arno |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
Hallo Dirk Vielen Dank für deine Antwort. Ja, mir ist nicht fremd dass die Rechtlichen Grundlagen für Kryonik in Deutschland leider noch nicht existieren. Es ist traurig und es wäre sinnvoll irgendwann doch zu ändern, wir leben letzt endlich nicht in eine Diktatur. Die Kryoniker dürfen sich nicht als Menschen zweite klasse abstempeln und behandeln lassen sondern um eigene Rechte kämpfen wenn nötig. Wie alle wissen doch, dass für einige Krioniker von heute wird keine Alternative mehr geben, den ersten Schritt abzuwarten. Es wäre deshalb schade, wenn die Menschen die etwas Geld haben, alles einfach in den Shredder werfen müssten, weil der erste Schritt noch nicht gemacht wurde.
M.E. es wäre sinnvoll langsam sich international zu organisieren und Grundlagen dafür zu schaffen für einen internationalen konkreten Kryofond, von dem teilweise auch Forschung und Technologie für Kryonik und Wiederbelebung finanziert werden könnte. So kann man auch die Zukunft für andere Kryoniker sichern, die werden vielleicht zunähst einige Reha Maßnahmen benötigen und sicherlich auch eine Starthilfe in die völlig neuen Welt. |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
30.04.2010 – 11:03 Uhr
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Subject :Re: Fragen zur Seriösität und "Wiederbelebung"
30.04.2010 – 09:25 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Fragen zur Seriösität und "Wiederbelebung"
Hallo Schatten, vielen Dank für Dein Interesse! Du stellst einige wichtige und nicht ganz einfache Fragen, mal sehen ob ich dem gerecht werden kann. Stichwort: Garagenprojekt Die gesamte Kryonik wird von einer sehr kleinen Anzahl von Idealisten betrieben, die Ressourcen sind in der Tat begrenzt. Organisiert sind sie als Non-Profit-Organisationen (in den USA) bzw. als gemeinnütziger Verein (in Deutschland). Die Technik mag auf den ersten Blick improvisiert aussehen, was sie vermutlich aufgrund der sehr kleinen benötigten Stückzahlen an Geräten auch ist, aber jedes Detail ist durchdacht und wissenschaftlich fundiert (siehe auch den Artikel "Scientific Justification of Cryonics Practice" von Ben Best). Das erklärt auch den angestaubten Charakter der Homepage: derzeit liegt die Priorität der meisten Kryoniker auf der Verbesserung der technischen Protokolle, der Optimierung der Geräte, und - besonders in Deutschland - auf der Einrichtung von Transport-Infrastrukturen in die USA. Stichwort: Hilfsgruppe in Deutschland Willkommen bei der DGAB, hier bist Du schon genau richtig! Unsere Mitglieder waren in den letzten Jahren maßgeblich daran beteiligt, dass mehrere Patienten nach Deanimation in Deutschland oder einem Nachbarland erfolgreich in die USA transportiert werden konnten. Das ist die gute Nachricht - die schlechte: im Moment ist das noch absolut keine Routine, die Arbeit ist auf sehr wenige Hände verteilt. Wenn man sicher gehen möchte, dass man später selbst in den Genuss einer optimalen kryonischen Versorgung kommt, wäre es sinnvoll, den Fortschritt in dieser Richtung tatkräftig zu unterstützen. Stichwort: Wiederbelebung Die Kosten sind dafür da, die kryonische Versorgung und die Langzeitlagerung zu bezahlen, sowie ein gewisses Polster für die Reanimation zu schaffen. Man kann hier viel spekulieren, aber ich gehe erst einmal davon aus, dass Gleichgesinnte das Geld im entscheidenden Moment nicht veruntreuen werden, sondern die Reanimation der frühen Kryoniker durchführen. Vielleicht wird die Kryonik ja sogar einmal zu einer Notfallmedizin, bei der Menschen mit bestimmten Krankheiten oder Verletzungen erst einmal auf Eis gelegt werden? In so einem Fall hätte jeder ein Interesse daran, dass die so verwahrten Menschen wieder reanimiert werden - aber wie gesagt, das ist erst einmal alles Spekulation. Persönlich würde ich mich auf meinen Nachwuchs allerdings nicht verlassen, der kann im Moment der Deanimation sehr hilfreich sein, er kann der ganzen Prozedur aber auch viele juristische Stolpersteine in den Weg legen, wenn er sein Erbe gefährdet sieht - das weiß man vorher wohl nie so genau... Mit dem Vergleich von Alcor und CI möchte ich Dich gerne noch ein paar Tage vertrösten, ich bereite gerade einen Vortrag zu dem Thema vor und denke, dass ich dann nächste Woche an dieser Stelle eine Zusammenfassung der wichtigsten Punke zur Verfügung stellen kann. Viele Grüße
Dirk |
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Subject :Fragen zur Seriösität und "Wiederbelebung"
30.04.2010 – 00:02 Uhr
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| Schatten |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Fragen zur Seriösität und "Wiederbelebung"
Ich habe durch Zufall auf spiegel.de einen Artikel gefunden, der mich auf Alcor verwiesen hat, wo wiederum ein Link zu dieser Seite zu finden war. Hier wiederum habe ich gelesen, dass Alcor die "teure alternative" ist. Daher habe ich mir nun auch einmal http://www.cryonics.org/ angesehen, aber naja...ich muss schon sagen, professionell sieht weder die Seite noch die Präsentation, wie zB bei http://www.cryonics.org/reports/CI93.html aus. Mehr nach einer Art Garagenprojekt. Ich möchte mich daher mal erkundigen, ob sich schon jemand im Detail mit den Unterschieden zwischen Alcor und dem Cryonics Institute auseinandergesetzt hat. Ferner wäre es interessant zu erfahren, wie die Möglichkeiten in Deutschland aussehen, da Alcor quasi dringend dazu rät lokal "Hilfsgruppen" zu finden, weil es vermutlich sehr unvorteilhaft ist, wenn ein halb verwester Körper in den USA irgendwann dann einmal ankommt. Desweiteren habe ich bisher nicht wirklich etwas zu "Wiederbelebung" gefunden. Die Kosten selber sind ja prinzipiell dazu da um die "Einfrierung", oder wie man den Fachbegriff auch jetzt nennen möchte, bzwdie Operation zum Abtrennen des Kopfe, sowie die Lagerung zu bezahlen. Wenn man aber nun irgendwo 2050 vor sich hin friert, sich aber niemand wirklich interessiert, dass man wieder zum leben erweckt wird, obwohl es technisch machbar wäre, dann hat man wohl ein Problem. Hat sich da von euch schon einmal jemand gedanken drum gemacht? Ist es vermutlich gar wie im "Mittelalter", dass die beste Vorsorge diesbezüglich die ist, entsprechend Nachwuchs in die Welt zu setzen (mit der man sich möglichst nicht kurz vor seinem Tod verkracht)? PS: Auch wenn meine Schreibweise nicht die ernsteste ist, so sind meine Fragen doch ernst gemeint. ;) |
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Subject :Re: Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
29.04.2010 – 18:54 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
Hallo Arno, erst einmal herzlich Willkommen im Forum! Das Problem bei Deiner Frage ist folgendes: wenn man den 2. Schritt vor dem 1. macht, kommt man schnell ins Stolpern. Unsere oberste Sorge ist heute, eine gute Überlebensmöglichkeit zu schaffen, indem wir an einer möglichst optimalen kryonischen Versorgung und am zügigen Transport zum Kryonik-Anbieter in den USA arbeiten. Wenn das irgendwann routiniert funktioniert, wozu sicher noch einige Arbeit notwendig ist, wird man vermutlich anfangen, sich mit solchen "Sekundär-Themen" zu beschäftigen. Ich weiß, dass sich in den USA einige Kryoniker langsam mit den Möglichkeiten beschäftigen, die eine Stiftung eventuell bieten kann. Im Moment ist das aber rechtlich alles noch absoluter Graubereich und, soweit ich das beurteilen kann, für Deutschland absolut nicht prioritär. |
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Subject :Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
27.04.2010 – 10:45 Uhr
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| Arno |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Vermögensverwaltung in Kryoschlaf
Hallo Da die Notare bzw. Versicherungsgesellschaften mit solche Problematik noch nicht konfrontiert wurden, mich beschäftigt die Frage, wie wird eine Vermögensverwaltung bzw. Kapitalverwaltung in Kryoschlaf realisiert? Gibt es mittlerweile Vertrauenswürdige Konzepte, Organisationen, bzw. Institutionen dafür? Auf welcher Art und Weise, kann man für unbekannte Zahl von Generationen es realisieren, damit die Verwalter so langfristig immer noch dafür da sind und nicht einfach z.B. wegen: Umstrukturierung, Insolvenzen, Untreue, Auflösung, Kriege, Kataklysmen, etc. verschwinden. Logischerweise sollten auch dafür Grundlagen geschaffen werden, damit jeglicher Interessenkonflikt aus dem Weg ausgeräumt bleibt, sogar dann wenn der Patient nach dem Kryoschlaf einiges vergessen hat und trotzdem falls nötig Rechtliche Schritte unternehmen kann, auf sein Vermögen wieder zu kommen. liebe grüße |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
25.04.2010 – 22:39 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Marcus, vielen herzlichen Dank für Deine Korrektur! Offensichtlich hat sich da in den letzten 2,5 Jahren wieder einiges geändert, der Versicherungsmarkt ist ja auch ordentlich in Bewegung. Ich werde gleich nächste Woche mal anrufen und mich beraten lassen, ob eine Laufzeitverlängerung für meinen Vertrag möglich und sinnvoll ist. Eine Kleinigkeit noch: Dein Link führt direkt zu der Berechnung einer sogenannten "Flexiblen Risiko-Lebensversicherung". Diese ist primär zur Deckelung einer Restschuld bei großen Krediten gedacht, die Versicherungssumme nimmt also im Laufe der Jahre ab. Eine solche Versicherung eignet sich für die Kryonik nur bedingt, nämlich dann, wenn man Jahr für Jahr einen Teilbetrag an den Kryonik-Anbieter überweist und auf diese Weise das Geld anspart. Ansonsten würde ich immer zur einfachen Risiko-Lebensversicherung raten. |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
24.04.2010 – 11:24 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Bei der Risiko-Lebensversicherung muss ich Dir leider widersprechen, die maximale Laufzeit die ich bisher in Deutschland gesehen habe lag bei 30 Jahren. In England habe ich eine mit 40 Jahren gefunden, aber die versicherte nur Einwohner des UK. Theoretisch könnte man vermutlich alle 10 Jahre eine neue Risiko-Leben abschließen, praktisch wäre das aber vermutlich viel zu teuer, weil man immer drei Versicherungen parallel laufen hat und sie zudem je teurer werden je höher das Alter bei Vertragsabschluss ist. |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
24.04.2010 – 00:41 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Gleichmäßige Erwärmung: Die relevante Frage ist halt nicht, ob das heute schon machbar ist, sondern ob es irgendwann in der Zukunft (etwa im Jahr 2100 oder 2200) funktionieren wird. Dies ist nun mal unbekannt. Risikolebensversicherung: Prinzipiell kann man sich beliebig lang versichern lassen. Nur wird die Versicherung immer teurer, je weiter sie über das sechzigste Lebensjahr hinausgeht. Sinnvoll (bezahlbar) ist das wohl nur bis etwa 65 Jahre. Wer darüber hinaus kryonische Leistungen beziehen möchte, muss halt rechtzeitig mit dem Sparen anfangen. Das macht aber vermutlich nur dann Sinn, wenn man darauf spekuliert, dass der menschliche Körper in Zukunft wieder verjüngt werden kann. |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 20:28 Uhr
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| Junger Mann |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Wo kann ich die Risikolebensversicherung abschließen? ..Kann ich da eine X beliebige nehmen oder geht das direkt von hier aus? Wurde schon beantwortet! Meine Mutter ist Biologie Lehrerin und hat selbst gesagt das es das Problem gibt das ein Menschlicher Organismus nicht gleichzeitig aufgetaut werden kann. Bis jetzt..!ich finde jeder bildet sich darüber seine eigene Meinung. Gibt es bei den Versicherungen auch eine längere dauer als nur 30 Jahre? Wenn diese ausläuft kann ich das alles ja dann sowieso vergessen. |
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Subject :Re: Re: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 19:16 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
"Oder ich schließ die Lebensversicherung halt später ab." - Das wird Dir relativ wenig bringen, wenn Du morgen eine ernste medizinische Diagnose mit einer Überlebensprognose von nur wenigen Jahren bekämst. Ab diesem Zeitpunkt wärst Du quasi unversicherbar. "Jedenfalls werde ich es defintiv überall und jedem Publik machen." - Ich kann Deinen Enthusiasmus sehr gut verstehen! Trotzdem möchte ich Dir - für Dich und die Kryonik - den Rat geben, Freunde und Bekannte eher vorsichtig und langsam an das Thema heranzuführen. Aggressive "Missionierung" schadet dem Ruf der Kryonik als medizinische Wissenschaft (die sowas nicht nötig hat). "Kann ich da eine X beliebige nehmen oder geht das direkt von hier aus?" Nachts ist es kälter als draußen. Verstehe leider die Frage nicht... |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 10:28 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Die Risikolebensversicherung später abzuschließen dürfte nichts bringen, da sie umso teurer ist, je älter man ist.
Zur Auswahl stehen alle Risikolebensversicherungen, die als Begünstigten eine juristische Person (also etwa eine Organisation) im Ausland (insbesondere USA) erlauben.
Erfahrungen haben wir bisher mit Continentale und mit Cosmos Direkt. Beides ging soweit gut, so viel ich weiß. |
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Subject :Re: Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 10:02 Uhr
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| Junger Mann |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Hallo, danke für die schnellen Antworten. Ich fasse nochmal zusammen. Wenn ich länger als 30 Jahre leben wovon ich ausgehe,muss ich noch ein Polster haben. Oder ich schließ die Lebensversicherung halt später ab. Übrigens werd ich mich gleich mal über die anti aging kampanie belesen. Desweiteren habe ich das Rauchen sowie Alkohol schon aufgegeben! Verzichte lieber mit meinen 22 Jahren und interessier mich für die Forschung. Hatte gestern auch ein Gepräch mit meinem Nachbarn der auch sehr Angetan war von dem Sachverhalt. Jedenfalls werde ich es defintiv überall und jedem Publik machen. Solange ich lebe, kann ich ja auch noch mitverfolgen wie groß die schritte sind, bezüglich der Forschung. Entweder man verottet oder man existiert irgendwann. Ich bin gespannt. Wo kann ich die Risikolebensversicherung abschließen? Kann ich da eine X beliebige nehmen oder geht das direkt von hier aus? lg
[Dirk Nemitz 23.04.2010 – 09:21 Uhr]: Ja, erst einmal wären es 11 Euro im Monat für die sofortige Absicherung - mit 2 Einschränkungen. 1. Im Laufe der folgenden 30 Jahre müsste man aber einen Plan B entwickeln, für den wünschenswerten Fall, dass man die Versicherungsdauer überlebt. Am günstigsten wäre wohl auch hier eine Art Sparplan, damit man davon nicht in 29 Jahren "urplötzlich" überrascht wird. 2. Teilweise kann die Police deutlich teurer sein, insbesondere für Raucher und ähnliche Risikogruppen. Die Frage nach dem Auftauen wird Dir heute noch niemand abschließend beantworten können, ist aber im Prinzip auch nicht wichtig. Die Hauptfrageist doch, ob man bereit ist, für eine Überlebenschance >0 zu bezahlen, oder ob man den sicheren Tod vorzieht. |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 09:21 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Ja, erst einmal wären es 11 Euro im Monat für die sofortige Absicherung - mit 2 Einschränkungen. 1. Im Laufe der folgenden 30 Jahre müsste man aber einen Plan B entwickeln, für den wünschenswerten Fall, dass man die Versicherungsdauer überlebt. Am günstigsten wäre wohl auch hier eine Art Sparplan, damit man davon nicht in 29 Jahren "urplötzlich" überrascht wird. 2. Teilweise kann die Police deutlich teurer sein, insbesondere für Raucher und ähnliche Risikogruppen. Die Frage nach dem Auftauen wird Dir heute noch niemand abschließend beantworten können, ist aber im Prinzip auch nicht wichtig. Die Hauptfrageist doch, ob man bereit ist, für eine Überlebenschance >0 zu bezahlen, oder ob man den sicheren Tod vorzieht. |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
23.04.2010 – 08:04 Uhr
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| Dr. Christiane Weidemann |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Hallo junger Mann, Ihre Fragen sind verständlich. Aber das mit der teuren Finanzierung ist wirklich ein Vorurteil, die Lebensversicherungen können die Kosten wunderbar und relativ günstig absichern. Die hohen Kosten, welche durch die Medien geistern, sind die Kosten von Alcor, nicht von Cryonics Institute. Was die Technik angeht: Niemand sagt, dass die Kryonik schon ausgereift ist. Wir alle hoffen, dass bis wir sterben immer bessere Gefriertechniken gefunden werden (ehrlich gesagt hoffe ich dass die Anti-Ageing Kampagne von Aubrey de Grey, www.sens.org, Erfolg hat und man gar nicht sterben muss, aber sehr wahrscheinlich ist diese Schnelligkeit der Forschung nicht). Aber: Man hat auch jetzt schon alles zu gewinnen und nichts zu verlieren! Die Chancen der Kryonikpatienten im Augenblick sind sicher nicht 100% aber sie sind auch nicht bei 0. Und wenn Sie erst 22 sind - na, dann ist doch noch viel Zeit, die wir alle in Forschungsunterstützung stecken können? Viele Mitglieder arbeiten auch aktiv selbst mit, bei mir hat z.B. jemand einen Prototypen für ein Gerät entwickelt, was automatisch das Aussetzen des Herzschlags an einen Sender übermittelt, damit man ganz schnell gefunden wird und auch schnell gefrostet wird. Leider ist einfach die Kryonik, wie auch die Anti-Altersforschung, mit extrem vielen Vorurteilen belastet. Wir können nur alle daran arbeiten. |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
22.04.2010 – 23:06 Uhr
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| Junger Mann |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
also wären es 11 € Pro Monat und weiter würde nichts auf mich zukommen die nächsten 30 Jahre? Kann mir jemand sagen wie der eigentlich zu große Körper des Menschen in Zukunft gleichmäßig aufgetaut werden soll? lg |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
22.04.2010 – 16:31 Uhr
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| Dirk Nemitz |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Die 11 € monatlich für eine Risikolebensversicherung sichern mich ab, falls in den nächsten 30 Jahren irgendetwas passieren sollte. Darüber sind 100.000 € versichert, die umgehend an CI ausgezahlt werden würden. CI berechnet 28.000 US$ für die kryonische Behandlung (nach derzeitigem Kurs etwa 21.000 €), dazu kalkuliere ich großzügig rund 15.000 € an Transportkosten zu CI. Mit 100.000 € bin ich also mit mehr als der doppelten Summe abgesichert, aus drei Gründen: 1. Währungsschwankungen (niemand weiß, wo der US$ im Jahr 2028 stehen wird); 2. Unvorhergesehenes (Spielraum für CI, im Zweifel einen teureren Flug zu buchen o.ä.); 3. Weil es mit 11 € monatlich einfach sehr günstig ist. Natürlich muss ich in den 30 Jahren, in denen die Versicherung läuft, genug Geld sparen, um den Betrag begleichen zu können. Aber wenn ich morgen eine unerfreuliche medizinische Diagnose erhalten würde (was jedem jederzeit passieren kann), wäre ich auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Ich hätte auch kein Interesse daran, beim Warten auf eine "bessere" Kryonik oder Techniken mit niedrigeren Temperaturen endgültig zu sterben, ich möchte JETZT abgesichert sein, in dieser Minute. Zu dem "Revolverblatt" möchte ich mich gar nicht äußern, wer sowas liest ist wirklich selbst schuld! |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
22.04.2010 – 01:24 Uhr
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| Marcus Beyer |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Revolverblatt: Tja, da hat sich wohl jemand falsch informiert. Kosten: 11€ reichen hier für eine Risikolebensversicherung, die im Fall der Fälle ($50.000?) ans Cryonics Institute auszahlt. Temperatur: Ja – eine Lagerungstemperatur, die nicht wesentlich unter die Glasübergangstemperatur ginge, wäre voraussichtlich gewebeschonender. |
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Subject :Re: Wenig Support? Welche Fortschritte?
21.04.2010 – 10:15 Uhr
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| Junger Mann |
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Forum :
Fragen (von Gästen)
Topic :
Wenig Support? Welche Fortschritte?
Okay das mit den Institutionen war mir schon bewusst. hab hier mal den Link http://www.viply.de/?p=3279 Zahlst du knapp 11 Euro und hast dann die Option eingefroren zu werden? hatte doch irgendwie gelesen das es 119.000 € kostet?? In vielen Beiträgen wird doch geschildert das mit der Kühlung von -120°C weniger gefriereschäden hervorgerufen werden?? oder bin ich da jetzt falsch Informiert? |
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